Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel erschien, kurz bevor die Eisbären bekanntgaben, dass Tobias Eder an den Komplikationen seiner Krebserkrankung gestorben sei.

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Die Eisbären Berlin bangen um das Leben ihres Stürmers Tobias Eder (26). Am Dienstag hatte der Klub aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mitgeteilt, dass er sich wegen „des sich kritisch verschlechterten Gesundheitszustandes“ von Eder nicht in der Lage sehe, am Mittwoch beim ERC Ingolstadt anzutreten. Neuer Spieltermin ist der 26. Februar.

Bei Eder war im Sommer des vergangenen Jahres ein bösartiger Tumor festgestellt worden. Die Erkrankung machte eine unmittelbar beginnende Therapie notwendig. 

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Tobias Eder von den Eisbären ist Nationalspieler

Ein weiteres Indiz, dass es Tobias Eder sehr schlecht geht. Sein Bruder Andreas (28) hätte eigentlich am Dienstagabend für Red Bull München bei den Kölner Haien auf dem Eis stehen sollen. Er fehlte aber im Aufgebot der Münchner, die die Partie mit 3:2 für sich entschieden. Die Stimmung war aufgrund der Situation getrübt. Der übertragende TV-Sender MagentaSport verzichtete auf die sonst üblichen Interviews in den Drittelpausen und nach dem Spiel.

Für die Eisbären bringt die Verlegung des Ingolstadt-Spiels auch nur kurz Ruhe. Denn bereits am Freitag (31. Januar) und am Sonntag (2. Februar) folgen Heimspiele gegen die Düsseldorfer EG und die Nürnberg Ice Tigers.

Eder spielt seit 2023 für die Berliner, ausgebildet wurde der in Tegernsee geborene Profi beim EC Bad Tölz. Über den EHC Red Bull München und die Düsseldorfer EG ging es für ihn zu den Eisbären. 2021 debütierte Eder in der deutschen Nationalmannschaft, 2024 stand er im WM-Kader.

(dpa/sid/BMO)