Eisbären Berlin

Eisbären setzen sich mit 3:1 gegen Düsseldorf durch

| Lesedauer: 2 Minuten
Marcel Stein
Die Eisbären können nach drei Niederlagen endlich wieder jubeln.

Die Eisbären können nach drei Niederlagen endlich wieder jubeln.

Foto: Andreas Gora / dpa

Nach drei Niederlagen in Folge gewinnen die Eisbären gegen die Rheinländer durch einen starken letzten Abschnitt.

Berlin. Es war ein kleiner Gruß an einen alten Bekannten. Nett gemeint, aber eigentlich auch ein bisschen gemein. Denn die Eisbären Berlin sendeten ihn mitten in der Partie gegen die Düsseldorfer EG, auf deren Spielerbank Charlie Jahnke sich die kleine, an ihn gerichtete Videobotschaft ansah. Mit einem Lächeln, das ihn kurz vom Spiel gegen sein altes Team ablenkte, mit dem er sich noch auf die Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vorbereitet hatte.

Seine Kollegen ließen sich davon allerdings nicht beeindrucken, sie boten den Berlinern einen harten Kampf. Erst spät konnten sich die Eisbären dabei durchsetzen und nach zwei Heimspielen ohne Sieg in der Mercedes-Benz Arena vor 10.216 Zuschauern wieder gewinnen, 3:1 (0:1, 0:0, 3:0) es am Ende.

Sheppard und Lapierre treffen im letzten Drittel

Nach den vielen Treffern in den jüngsten Spielen der Berliner blieb es diesmal also eher torarm. Was stark an den Auftritten beider Teams in den vergangenen Tagen gelegen hat. Der EHC verlor drei Partien in Folge, Düsseldorf vier von fünf. Keine der Mannschaften wollte viel Risiko eingehen, die Berliner zumal deshalb nicht, weil gleich der erste Aufbaufehler als Konter mit einem Gegentreffer durch Luke Adam endete – nach nur 71 Sekunden. Das machte die Eisbären noch vorsichtiger gegen eine ohnehin abwartende DEG.

Entsprechend passierte lange nicht viel, erst im zweiten Drittel übten die Berliner mehr Druck aus. Doch dabei war das Team von Trainer Serge Aubin nicht gefährlich genug, das Überzahlspiel verpuffte zunächst einmal mehr, statt wie angestrebt mit einigen Änderungen dort einen Funken zu entfachen. Mit Geduld aber kamen die immer engagierteren Eisbären doch zum Ausgleich, James Sheppard traf zum 1:1 (44.). Sogar in Überzahl erzielte er das 2:1 (49.).

Mit viel Elan brachten die Berliner den Vorsprung über die Zeit, Maxime Lapierre traf dabei sogar noch zum 3:1 (56.) Damit hielten die Eisbären den vierten Platz in der Tabelle der DEL. Dieser vierte Platz könnte am Ende der Hauptrunde sogar in die Champions Hockey League führen, denn die DEL hat dort ab der nächsten Saison einen vierten Startplatz erhalten.

Noch viel mehr zu den Eisbären finden Sie hier.