Vor der Partie gegen die Krefeld Pinguine wurden die Eisbären noch mal ans Problem der vergangenen Wochen erinnert. Eine Krankenkasse warb für mehr Männergesundheit, was angesichts der vielen Verletzten erst unfreiwillig komisch wirkte, im zweiten Drittel dann tragische Züge annahm, als der gerade erst genesene Kai Wissmann mit Handverletzung erneut ins Krankenhaus musste.

Der EHC gewann das erste Spiel nach der Länderspielpause dennoch mit 5:3 (1:1, 1:1, 3:1) und darf den Blick so langsam wieder nach oben richten. André Rankel (5.) hatte mit der ersten Torchance des Spiels die Führung besorgt. Nach dem schnellen Ausgleich durch Jacob Berglund (7.) waren zunächst die Gäste die spielbestimmende Mannschaft, die Abwehr der Eisbären wirkte in dieser Phase etwas unsortiert. Das änderte sich erst im zweiten Abschnitt, doch die erneute Führung durch Marcel Noebels (21.) währte ebenfalls nur 21 Sekunden. Auch nach dem Doppelschlag durch Mark Cundari (43.) und Frank Hördler (45.) kam Krefeld noch einmal heran, ehe Rankels zweiter Treffer (58.) für die Entscheidung sorgte. „Das gibt Selbstvertrauen. Ich hatte die komplette Vorbereitung verpasst und war immer hinten dran bisher. Jetzt kann ich endlich wieder der Mannschaft besser helfen“, so der Kapitän. Nun bläst er genau wie das ganze Team zur Aufholjagd.