Eisbären-Trainer Jodoin lobt Comeback von Frank Hördler

Ein halbes Jahr hatte der 33 Jahre alte Verteidiger wegen Adduktorenbeschwerden aussetzen müssen.

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Berlin. Die Eisbären Berlin feierten am Mittwoch nicht nur den sportlich bedeutungslosen 4:1-Sieg gegen den HC Neman Grodno in der Champions Hockey League (CHL), sondern vor allem die Rückkehr von Nationalspieler Frank Hördler. Ein halbes Jahr hatte der 33 Jahre alte Verteidiger wegen Adduktorenbeschwerden aussetzen müssen, gegen den weißrussischen Meister gab er ein gelungenes Comeback.

Hördler mit Saisonpremiere zufrieden

"Nachdem er die ganze Vorbereitung und den Saisonbeginn verpasst hatte, war es ein sehr gutes, solides Spiel von ihm", sagte Trainer Clément Jodoin. "Wir hatten nicht erwartet, dass er schon wieder so viele Minuten spielen würde." Auch Hördler selbst war mit seiner Saisonpremiere zufrieden: "Mir hat es wahnsinnig Spaß gemacht", sagte er. "Es war ein Spiel mit hohem Tempo. Ich musste viel laufen, das war wichtig für mich."

"Er ist ein Schlüsselspieler in der Defensive"

Auch in der Deutschen Eishockey Liga (DEL), in der die Eisbären nach einem holprigen Saisonstart derzeit nur auf Platz neun liegen, soll Hördler nun eine tragende Rolle spielen. "Er ist ein Schlüsselspieler in der Defensive", sagte Jodoin. Der Routinier sei nicht nur "ein großer Kämpfer" auf dem Eis, er habe auch "eine riesige Präsenz im Team". Mit seiner "Aura" sei der Nationalspieler "ein Mentor" für seine Mannschaftskollegen, sagte der Trainer.

Am Freitag (19.30 Uhr) wird Hördler beim Tabellensechsten Krefeld Pinguine sein erstes Ligaspiel seit der verlorenen Finalserie gegen München im April bestreiten: "Bisher hatte ich nur an Grodno gedacht, aber jetzt freue ich mich auf Krefeld und hoffe, dass es wieder ein gutes Spiel wird", sagte er am Donnerstag.

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