Die nächste Runde können die Eisbären in der Champions Hockey League nicht mehr erreichen. Trainer Clément Jodoin erhofft sich aus der Partie gegen den weißrussischen Meister Neman Grodno am Mittwoch (19.30 Uhr, Mercedes-Benz Arena/DAZN) aber wichtige Erkenntnisse zur Entwicklung der Mannschaft. Erstmals dabei ist Routinier Frank Hördler, der die Abwehr verstärkt. Ansonsten setzt Jodoin aber vor allem auf jüngere Spieler: Mit Maximilian Adam, Vincent Hessler und Charlie Jahnke bekommen drei Talente ihre Chance, zudem erhält Maximilian Franzreb im Tor den Vorzug vor dem zuletzt so starken Kevin Poulin. „Wir wollen sehen, wo sie stehen“, so der Coach.

Ohnehin wird der Nachwuchs bald häufiger gefragt sein, denn Jason Jaspers (37) wird den EHC nach nur zwei Monaten wieder verlassen. Am Dienstag trainierte der Deutsch-Kanadier bereits nicht mehr mit. Offenbar hat ihm ein anderer Klub einen Vertrag bis zum Ende der Saison geboten, den er bei den Eisbären nicht bekam. Der Stürmer konnte mit erst einem Scorerpunkt allerdings auch nicht wirklich überzeugen. „Wir haben zusammen entschieden, dass er bei einem anderen Klub die Chance ergreifen sollte“, erklärte Sportdirektor Stéphane Richer.