Seit sich die beiden zuletzt begegnet sind, hat sich viel verändert. Die Krefeld Pinguine haben in Franz Fritzmeier einen neuen Trainer, weil mit Rick Adduono der alte nach dem 4:0 in Berlin wegen interner Querelen Anfang November zurücktrat. Ein neu verpflichteter Torwart steht in Patrick Galbraith auch zwischen den Pfosten, weil Tomas Duba verletzt ist. Eines allerdings ist gleich geblieben.
Die Pinguine befinden sich immer noch im Tabellenkeller der Deutschen Eishockey Liga (DEL), die Berliner in der Spitzengruppe. In dieser Konstellation fiel die deutliche Heimniederlage des EHC besonders bitter aus, und diesen Frust schleppten die Eisbären nun mit nach Krefeld. Sie konnten ihn umsetzen und diesmal gewinnen, mit 3:2 (0:0, 2:0, 1:2 ) bezwang der Tabellenführer den Letzten.
Schnell aus dem eigenen Drittel
Die Partie begann recht ausgeglichen, mit wenig Toraktionen. Ein Fehlpass von EHC-Kapitän André Rankel hätte fast zur Führung der Gäste durch Mark Hurtubise (5.). Ansonsten hatte die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp ein paar Probleme mit dem aggressiven Forechecking der Rheinländer. Die größere individuelle Klasse der Berliner zeigte sich jedoch dann, die Eisbären nutzten ihre Geschwindigkeit, spielten schnell aus dem eigenen Drittel heraus und kamen so zügig vor das Tor. Nach einem gewonnenen Bully im eigenen Drittel schloss Darin Olver einen Spielzug mit der Führung ab (28.).
„Wir haben versucht, das Heft mehr in die Hand zu nehmen und mehr Druck zu machen“, sagte Vorlagengeber Marcel Noebels. Einen weiteren Angriff beendete Julian Talbot per Rückhandschuss und dem 2:0 (30.). Darin Olver entschied mit seinem zweiten Tor die Partie (47.), nachdem Krefeld zuvor Anschlusstreffer gelungen waren. „Jeder Sieg ist wichtig, weil es so eng ist in der Liga“, sagte Olver. Die Berliner konnten ihren Vorsprung mit dem zweiten Auswärtssieg in Folge um zwei auf drei Punkte ausbauen. Teil drei der Auswärtsreise ohne Heimkehr, der erste Teil wurde in Straubing am Freitag mit einem 7:4 erfolgreich bestritten, findet am Dienstag in Hamburg statt.
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