Für die Eisbären Berlin rückt die direkte Playoff-Teilnahme in der Deutschen Eishockey Liga in immer weitere Ferne. Am Freitag verspielte der Ex-Meister beim Schlusslicht Schwenninger Wild Wings eine 3:0-Führung. Am Ende verloren die Berliner noch in der Verlängerung mit 3:4 (1:0, 2:1, 0:2, 0:1). Der Rückstand des Tabellenachten auf den sechsten Platz beträgt drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde fünf Punkte.

Beim Schlusslicht taten sich die Berliner wie erwartet schwer. Nachdem die Gastgeber eigentlich das erste Drittel spielbestimmend waren, brachte André Rankel (16.) die Eisbären etwas überraschend in Führung. Petr Pohl (23.) und Alex Trivellato (26.) bauten den Vorsprung auf 3:0 aus.

Doch Schwenningen gab sich nicht geschlagen und fand nach Toren von Steven Billich (31.) und Daniel Hacker (42.) zurück in die Partie. Als der Berliner James Sharrow nach einem Foul an Billich eine Spieldauerstrafe kassierte, kamen die Wild Wings durch Philipp Schlager (54.) zum Ausgleich.

In der Verlängerung machte schließlich Jonathan Matsumoto (64.) die neunte Auswärtsniederlage in den letzten zehn Spielen für die Eisbären perfekt.

dpa/bee