Die Eisbären Berlin haben in der Deutschen Eishockey Liga ihren dritten Auswärtssieg in Folge eingefahren. Bei den Schwenninger Wild Wings gewannen die Hauptstädter am Ende souverän mit 4:2 (0:1, 3:0, 1:1). Dadurch schöpfen die Berliner im Kampf um den sechsten Tabellenplatz und die damit verbundene direkte Play-off-Qualifikation neue Hoffnungen. Allerdings ist die Punkterunde erst gut zur Hälfte absolviert.

Wie schon beim 3:1 in Nürnberg fanden die Berliner nur mit Mühe in die Partie. Nach den ersten 20 Minuten führten die Gastgeber durch einen Treffer von Kyle Greentree (15. Minute) nicht unverdient mit 1:0. Im Mittelabschnitt waren dann aber die Eisbären das dominante Team und setzten sich von den Gastgebern ab. Matthew Foy (34.), der zuletzt viel kritisierte Verteidiger James Sharrow (36.) und der ebenfalls nur selten überzeugende Finne Antti Miettinen (40.) sorgten für einen beruhigenden Vorsprung.

Im letzten Drittel geriet der Berliner Erfolg nur kurz in Gefahr, als MacGregor Sharp (57.) zum 2:3 für die Wild Wings verkürzte. Doch Kapitän André Rankel (60.) stellte in der Schlussminute den alten Abstand wieder her und machte den Sieg klar.

dpa