Eishockey

Eisbären verlieren auch drittes Spiel in der Champions League

Der Achtelfinaleinzug in der Champions Hockey League ist für die Eisbären Berlin in weite Ferne gerückt. Der Rekordmeister verlor auch sein drittes Gruppenspiel bei Djurgarden Stockholm mit 2:3.

Foto: Claudio Bresciani / AP

Für den EHC Eisbären neigt sich das Abenteuer in der neuen Champions Hockey League wohl schon wieder dem Ende entgegen. Im dritten Gruppenspiel setzte es bei Djurgarden Stockholm mit 2:3 (1:0, 0:2, 1:1) die dritte Niederlage für die Berliner. Bei noch drei Partien scheint der Gruppensieg und der Einzug in das Achtelfinale unrealistisch.

Die Berliner kamen gut in die Partie, Zugang Petr Pohl traf bereits in der zweiten Minute per Nachschuss zur Führung. In Überzahl ergaben sich anschließend weitere Möglichkeiten, die jedoch nicht genutzt wurden. Stattdessen erhöhten die Schweden dann den Druck, doch EHC-Torhüter Petri Vehanen hielt gut. Der Finne wurde stark gefordert, machten sich die Berliner doch die Aufgabe mit vielen Strafzeiten um so schwerer.

Die Gastgeber nahmen diese Powerplay-Situationen gern an. Erst traf Joakim Eriksson zum Ausgleich (22.), dann erzielte Alexander Deilert die Führung für Djurgarden (36.). Zwischendurch versäumte es Kapitän André Rankel, den zweiten Treffer für den EHC zu markieren. In Unterzahl scheiterte er bei einem Alleingang am Pfosten (32.). Rankel traf später erneut das Metall (48.), doch Mark Bell glich in Unterzahl aus (51.). In derselben Situation gelang den Schweden durch Markus Ljungh jedoch der dritte Powerplay-Treffer (52.). Am Sonntag gastiert Djurgarden zum Rückspiel in Berlin (14.35 Uhr, O2 World).