Eine Nacht musste Pat Cortina nach dem letzten Test gegen die USA (1:3) noch schlafen, dann hatte der Eishockey-Bundestrainer sein WM-Puzzle zusammen. Als das deutsche Nationalteam am Mittwoch zur Weltmeisterschaft nach Minsk (9. bis 25. Mai 2014) abhob, saßen 26 Spieler an Bord des Charterfliegers in die weißrussische Hauptstadt.
Mit drei Torhütern, acht Abwehrspielern und 15 Stürmern bereitet sich die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) nun auf den WM-Auftakt am Sonnabend (11.45 Uhr) gegen Kasachstan vor, nach der Ankunft stand gleich ein Eistraining auf dem Programm.
In Torhüter Rob Zepp sowie den Verteidigern Frank Hördler und Constantin Braun gehören drei Berliner Eisbären zum Kader, Hördler wurde gar zum Kapitän ernannt. Sein WM-Debüt für Italien gibt zudem der Berliner Abwehrspieler Alex Trivellato. Für Dänemark wird Stürmer Mads Christensen auflaufen.
„Alle drei machten ihre Sache in der Vorbereitung sehr gut“, sagte Steffen Ziesche, der EHC-Nachwuchstrainer arbeitet in Minsk als Cortinas Assistenztrainer. „Man merkt ihnen nach dem frühen DEL-Aus die Motivation für einen versöhnlichen Saisonabschluss an.“
BM



