Eishockey

Eisbären Berlin müssen um Viertelfinaleinzug zittern

In Ingolstadt verlor der deutsche Meister am Mittwoch die zweite Partie des Vor-Play-off mit 1:4. Ob die Eisbären trotzdem ins Viertelfinale der DEL einziehen, entscheidet sich erst am Freitag.

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Titelverteidiger Eisbären Berlin muss um den Einzug in das Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bangen. Am Mittwoch unterlag der deutsche Meister im zweiten Spiel des Vor-Play-off vor 2880 Zuschauern beim ERC Ingolstadt mit 1:4 (1:2, 0:1, 0:1) und musste so den Ausgleich in der Serie „Best of Three“-Serie hinnehmen. Die Entscheidung fällt damit am Freitag im dritten Duell in Berlin.

17 Minuten lang sah alles nach einer klaren Angelegenheit für die Eisbären aus. Der Meister diktierte das Geschehen auf dem Eis und ließ Ingolstadt kaum ins Spiel kommen. Doch nach der längst fälligen Führung durch Mads Christensen (17. Minute) wurden die Berliner zu nachlässig. Ziga Jeglic (19.) und Jahn Laliberte (20.) drehten innerhalb von 32 Sekunden noch im ersten Drittel überraschend die Partie. Kurz nach dem Wiederbeginn mussten die konsternierten Eisbären das 3:1 durch Michel Periard (21.) hinnehmen.

Diese drei Gegentore brachten die Berliner, die bisher alle fünf Saisonvergleiche gegen die Bayern gewonnen hatten, völlig außer Tritt. Da Ingolstadt den Zwei-Tore-Vorsprung in der Folge clever verteidigte und den Eisbären kaum Chancen gestattete, sprang mehr als ein Pfostenschuss durch Frank Hördler 15 Minuten vor dem Ende nicht mehr heraus. Acht Sekunden vor der Schlusssirene versenkte Travis Turnbull (60.) den Puck noch zum 4:1-Endstand im leeren Berliner Tor.