Eishockey

Pleite in Hamburg - Eisbären schlittern tiefer in die Krise

Die Eisbären haben bei den Hamburg Freezers mit 4:6 ihre vierte Niederlage in Serie kassiert.

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Die Eisbären Berlin haben einen weiteren Tiefschlag hinnehmen müssen. In einem Nachholspiel unterlag der Meister bei den Hamburg Freezers am Dienstag mit 4:6 (0:0, 0:3, 4:3) und kassierte zum ersten Mal seit Februar 2011 in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vier Niederlagen in Serie.

Im Anschutz-Derby vor nur 6422 Zuschauern in Hamburg konnte der immer tiefer in einer sportlichen Krise versinkende Titelverteidiger lediglich im ersten Drittel mit den Hanseaten mithalten. Mit drei Toren sorgten die Freezers-Angreifer Jerome Flaake (28.), Thomas Oppenheimer (36.) und Brandon Reed (40.) für eine Vorentscheidung.

Felski „sprachlos“ auf der Tribüne

Berlins Urgestein Sven Felski zeigte auf der Tribüne kein Verständnis für die Abwehrarbeit seiner ehemaligen Teamkollegen. „Ich bin sprachlos“, meinte er und schüttelte den Kopf, „selbst wenn man mit einem Mann weniger auf dem Eis steht, kann man trotzdem kompakt verteidigen.“

Anfangs der letzten 20 Minuten glimmte durch zwei schnelle Treffer von Mark Katic (43.) und Darin Olver (44.) kurzzeitig Hoffnung für die Eisbären auf, doch Christoph Schubert (45.) und Oppenheimer (48.) brachte diese schnell wieder zum Erlöschen.