Die Eisbären sind weiter im Torrausch. Der Meister schickte am Sonntag in der Deutschen Eishockey Liga die Iserlohn Roosters mit 7:1 nach Hause – alle Tore fielen im letzten Drittel. „Wir wollten eine gute Defensive spielen“, erklärte Berlins Trainer Don Jackson nach der langen Geduldsprobe.
Erst NHL-Spieler Claude Giroux brach nach 41:32 Minuten mit einem Traumtor den Bann. Danach brachen für die zuvor geschickt mitspielenden Gäste alle Dämme.
Sieben Tore in einem Spiel schaffte in dieser Saison noch kein Team. 5:1 gegen Augsburg, 6:2 in Wolfsburg, jetzt 7:1 – 18 Treffer in drei Spielen machen den Berliner Fans wieder Laune. Matthew Foy war vor 14.100 Zuschauern für die Eisbären, die ganz in Pink antraten und so den Monat „Gegen Brustkrebs“ unterstützten, doppelt erfolgreich.
In der O2 World entwickelte sich trotz langer Zeit ohne Tore eine unterhaltsame Partie mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Das Glück war auf Seiten der Eisbären, als die Gäste gleich dreimal in den ersten 40 Minuten das Berliner Torgestänge trafen.
Nach dem 1:0 fielen die Treffer wie reife Früchte: Foy (50., 54.), TJ Mulock (50.), André Rankel (53.), Constantin Braun (55.) und Barry Tallackson (58.) sorgten bei einem Gegentreffer von Robert Hock (54.) noch für ein Schützenfest für den Tabellenvierten.
dpa/mim





