Eishockey

Eisbären treten im ersten Open-Air-Spiel gegen Nürnberg an

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Eis statt Rasen: 50.000 Besucher sollen zu Jahresbeginn ins Nürnberger Fußballstadion kommen, wenn der Meister gegen die Gastgeber spielt.

Anderswo gehören sie längst zu den Klassikern, die jedes Jahr abgehalten werden, die in Nordamerika oder Finnland immer wieder riesige Zuschauermengen faszinieren – Eishockeyspiele unter freiem Himmel. Erstmals wird nun auch in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ein solches Match ausgetragen, auf Initiative der Nürnberg Ice Tigers, die im heimischen Fußballstadion gegen den Meister, die Eisbären Berlin, antreten.

Der Termin liegt noch etwas in der Ferne, am 5. Januar 2013 treffen beide Mannschaften aufeinander – vor angestrebten 50.000 Besuchern. „Das wird ein Fest für alle Fans werden und bestimmt auch weitere Menschen für unseren Sport begeistern“, sagte EHC-Manager Peter John Lee bei einem Termin in Nürnberg. Mit dabei waren auch Vertreter der Liga, die möchten aus der Veranstaltung ein dauerhaftes Ereignis machen. „Ziel ist es, diesen Event im DEL-Kalender zu verankern und zu einem Highlight unseres Sports zu etablieren“, sagte Geschäftsführer Gernot Tripcke. Bereits vor zwei Jahren hatte es ein Spiel in einem Fußballstadion gegeben, zum Auftakt der Heim-WM empfing das Nationalteam die USA in der Schalke-Arena, damals vor 77.803 Besuchern. In der Rekordliste der bestbesuchten Eishockeyspiele ist das der zweite Platz. Die Partie in Nürnberg könnte sich etwa an neunter Stelle einreihen.

Alles Wichtige zu dem Spiel, für das das Stadion für einen Zeitraum von zwei Wochen zur Eispräparation angemietet wird, wird in den kommenden Wochen bekanntgegeben. Sogar eine eigene Internetseite wird dafür gestartet.

( ste )