Nach dem mühsamen, aber erfolgreichen Auftakt in die Playoffs der Volleyball-Bundesliga haben sich die BR Volleys das nächste kurzfristige Ziel gesetzt. „Ich freue mich jetzt auf das Rückspiel in Königs Wusterhausen und hoffe natürlich, dass wir dort ins Halbfinale einziehen können“, sagte Matthew Knigge nach dem 3:0-Viertelfinalauftakt gegen die Netzhoppers KW.
Am Karfreitag (19.30 Uhr/Dyn) steht in der Paul-Dinter-Halle das zweite Spiel der Serie „Best of Three“ an. Mit einem zweiten Sieg hätte der Meister den Einzug in das Halbfinale vorzeitig erreicht. Bei einem Sieg der Netzhoppers würde die dritte und entscheidende Partie am 7. April erneut in Berlin stattfinden.
Trotz des glatten Ergebnisses hatten die Volleys besonders in den ersten beiden Sätzen Mühe, den Gegner auf Distanz zu halten. Mit 25:23 und 26:24 zeigte sich der Titelverteidiger, der vor zwei Wochen in der Hauptrunde beim 3:1 im Berlin-Brandenburgischen Derby einen Satz abgegeben hatte, aber sehr effektiv. „Wir hatten die Netzhoppers zeitweise unter Kontrolle, aber im ersten und zweiten Satz wurde es trotzdem sehr eng. Wir hätten das besser managen müssen, wie uns das im dritten Satz gelungen ist“, sagte Fedor Ivanov.
Der Zuspieler hatte für den entscheidenden Punkt im zweiten Durchgang gesorgt: „Die Netzhoppers haben sehr gut aufgeschlagen und werden in ihrer Halle bestimmt noch eine Schippe drauflegen. Darauf müssen und werden wir eingestellt sein.“
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Netzhoppers bestätigen Entwicklung
Die Netzhoppers, die mit dem siebten Platz zum Ende der Hauptrunde ihre kontinuierliche Entwicklung seit dem Insolvenzantrag vor knapp drei Jahren bestätigt haben, wollen das dritte Spiel in Berlin unbedingt erreichen und zeigen sich selbstbewusst.
„Wir haben im Laufe der Saison gesehen, dass wir mit allen unseren Gegnern mithalten können und die Chance haben, Berlin richtig unter Druck zu setzen, damit sie ihr Bestes geben müssen“, sagte Liam Sketcher bereits vor den Playoffs. Vor allem die knappen Sätze zeigen, dass der Trainer die Netzhoppers fast optimal eingestellt hatte.
Knigge jedoch sieht sein Team nach dem harten Stück Arbeit in den Playoff angekommen. „Beim ersten Spiel sind wir natürlich alle etwas nervös und aufgeregt. Es ist nochmal ein anderer Druck als in der Hauptrunde“, sagte der Mittelblocker und schob trocken nach: „Am Ende war der Sieg wichtig.“
dpa



