Die Durststrecke beendet, das Überraschungsteam bezwungen: Union Berlin hat nach dem schlechtesten Start seiner Bundesliga-Geschichte den ersehnten ersten Saisonsieg gefeiert. Gegen den Aufsteiger SV Elversberg gewann die Mannschaft von Trainer Mauro Lustrinelli am Samstag mit 1:0 (0:0). Nach fünf Spieltagen stehen die Köpenicker nun bei vier Punkten, der Anschluss an die Konkurrenz ist wiederhergestellt.
Union lässt die Bayern-Schmach hinter sich: Befreiungsschlag in der Alten Försterei
Der eingewechselte Livan Burcu (81.) traf für die Unioner, die zuvor drei Niederlagen in Folge kassiert hatten – zuletzt vor der Länderspielpause ein 0:7 beim Meister Bayern München. Der anfängliche Höhenflug der Elversberger, die mit zwei Siegen gestartet waren, ist dagegen beendet. Aus den vergangenen drei Spielen holte das Team um Felix Keidel, der von Bundestrainer Jürgen Klopp für die deutsche Nationalmannschaft nominiert, dort jedoch nicht eingesetzt wurde, nur einen Punkt.
Im mit 22.012 Zuschauern ausverkauften Stadion An der Alten Försterei agierten beide Teams zu Beginn mit Tempo, doch Union war gefährlicher. Mittelstürmer Tim Skarke (15.) prüfte Elversbergs Torwart Nicolas Kristof von der Strafraumgrenze. Elf Minuten danach lenkte der Österreicher einen Freistoß von Andras Schäfer aus knapp 30 Metern über die Latte. Elversberg versuchte es oft über die Flügel, leistete sich jedoch zu viele Ungenauigkeiten. Erst in der Nachspielzeit zwang U21-Nationalspieler Noah Darvich (45.+2) Unions Keeper Frederik Rönnow aus spitzem Winkel zu einer Parade.
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Auch nach der Pause kamen die Elversberger trotz aller Bemühungen zunächst kaum durch. Stattdessen mussten auf der anderen Seite Kristof und Kapitän Lukas Pinckert bei einer Doppelchance gegen Woo-yeong Jeong und Unions Neuzugang Kastriot Imeri (55.) retten. Obwohl Union in dieser Phase durchaus Druck machte, investierten nun auch die Gäste mehr. So hob Noel Futkeu (65.) den Ball im Strafraum bereits über den herausgeeilten Rönnow, wurde vor dem entscheidenden Abschluss jedoch abgedrängt. Fünf Minuten später traf der eingewechselte Maurice Krattenmacher den Außenpfosten.
dpa






