Die Füchse Berlin haben am Samstagabend in der Handball-Bundesliga einen etwas glücklichen Pflichtsieg eingefahren. Bei Tabellenschlusslicht SG BBM Bietigheim gewannen die Berliner mit 32:31 (20:17). Es war bereits der fünfte Sieg im sechsten Ligaspiel. Damit klettern die Füchse auf Platz vier der Tabelle. Bester Berliner Werfer war Matthes Langhoff mit sieben Toren. Jeweils sechs Treffer erzielten Tim Freihöfer, Mathias Gidsel und Tobias Gröndahl.
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Nachdem Gidsel zuletzt bei der Klub-WM wegen eines Pferdekusses zwei Partien pausieren musste, stand der Welthandballer in Bietigheim auf der Platte. Sein Team hatte im fünften Spiel in nur neun Tagen aber zunächst Probleme, ins Spiel zu finden. Überraschend oft scheiterten sie an Bietigheim-Schlussmann Martin Tomovski.
Füchse Berlin geben Führung fast aus der Hand und zittern bis zum Schluss
So blieb die Partie zunächst sehr ausgeglichen. Die Füchse lagen zwar meist in Führung, die Gastgeber konnten aber immer wieder ausgleichen. Mitte der ersten Hälfte durfte dann auch Nationalspieler Nils Lichtlein nach 100-tägiger Verletzungspause sein Comeback geben. Kurz vor der Pause konnten sich die Gäste dann mit drei Toren etwas absetzen.
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Und auch nach dem Seitenwechsel blieben die Füchse weiter vorn und konnten die Führung zwölf Minuten vor Ende auf fünf Tore ausbauen (30:25). Die Gastgeber kämpften aber weiter und die Berliner wurden in der Schlussphase müder. Der Vorsprung schmolz und die Gäste mussten noch einmal zittern. Am Ende retteten sie mit viel Glück den Sieg ins Ziel.
dpa



