- Am Donnerstag fand die Auslosung der Champions-League-Vorrunde statt.
- Vier deutsche Klubs sind dabei: FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig, VfB Stuttgart.
- Das sind Gegner und Auftaktprogramm von Bayern, BVB, Leipzig und Stuttgart.
Die UEFA hat am Donnerstag die Ligaphase der Champions League ausgelost. In jeweils acht Partien gegen acht verschiedene Teams kämpfen die insgesamt 36 Mannschaften um die Teilnahme an der K.o.-Runde. Nach den Gegnern stehen für die vier Bundesligisten Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und VfB Stuttgart seit Samstag auch die Spielansetzungen fest.

Donnerstag
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Titelaspirant Bayern startet mit zwei vermeintlich leichten Aufgaben in die neue Champions-League-Saison. Laut des jetzt von der UEFA veröffentlichten Spielplans beginnen die Münchner ihren nächsten Angriff auf den Triumph in der Königsklasse mit einem Heimspiel gegen den norwegischen Klub Bodö/Glimt am 10. September. Danach folgt am 13. Oktober das Spiel beim Champions-League-Neuling Viking Stavanger. An den beiden Spieltagen danach geht es für die Bayern dann gegen den FC Arsenal und zu Atlético Madrid.
BVB startet gegen Villarreal, Leipzig gegen Como
Auch die anderen drei Bundesligisten messen sich zum Auftakt nicht mit den schwersten Gegnern, die ihnen bei der Auslosung am Donnerstag zugeteilt wurden. Borussia Dortmund empfängt zum Saisonstart am 8. September den FC Villarreal. RB Leipzig reist zum Debütanten Como 1907. Der VfB Stuttgart spielt daheim gegen Viking.
Am letzten Spieltag der Vorrunde am 27. Januar, der noch über das Weiterkommen und die direkte Qualifikation für das Achtelfinale entscheiden könnte, haben die Bayern ein Heimspiel gegen Real Betis Sevilla. Der BVB spielt daheim gegen AEK Athen. Die Leipziger müssen zu Feyenoord Rotterdam, der VfB zum PSV Eindhoven.
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Wann und wo wurde ausgelost?
Von 18.00 Uhr an de wures in Monaco spannend. Die Zeremonie wurde aus dem Fürstentum live bei DAZN, im ZDF-Stream, bei Sky und auf der Website der UEFA übertragen. Europas Fußball-Verband veröffentlichte am Donnerstagmorgen um 8.30 Uhr weitere Details wie die Einteilung der Lostöpfe.
Wie läuft die Auslosung ab?
Die klassischen Kugeln mussten bereits vor zwei Jahren der Rechenleistung weichen. Gezogen wird nur der Clubname, die acht Gegner ordnet anschließend eine Software zu. Jedes Team bekommt aus jedem der vier Töpfe zwei Gegner - vier Spiele zu Hause, vier auswärts. Zwei Beschränkungen gelten: Clubs aus demselben Verband können nicht gegeneinander gelost werden. Kein Team trifft auf mehr als zwei Gegner aus demselben Land. Der gesamte Vorgang dauert dadurch nur wenige Minuten.
Wie viel Bedeutung hat der Lostopf überhaupt noch?
Der Einfluss der Topfzugehörigkeit ist durch die Ermittlung der Gegner etwas gesunken. War den Bayern früher klar, dass man auf keinen Gegner aus dem eigenen Topf treffen konnte, sind nun Spiele gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain oder Real Madrid schon in der Ligaphase möglich. Über die Schwere des Programms entscheiden die konkret gezogenen Clubnamen und nicht vorrangig, in welchem Topf man ist.
Wann startet die Champions League?
Eigentlich ging die 35. Saison der Champions League bereits am 7. Juli unter anderem auf den Färöern und auf Malta mit den ersten Qualifikationsspielen los. Die letzten Qualifikanten unter den 36 Klubs stehen erst Mittwochabend fest – keine 20 Stunden vor der Auslosung. Der erste Spieltag der Ligaphase beginnt am 8. September, die Vorrunde wird am 27. Januar 2027 abgeschlossen. Das Finale findet am 5. Juni 2027 in Madrid statt.
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Wie ist der Champions-League-Modus?
Seit der Saison 2024/25 ist die Zeit der traditionellen Vierergruppen vorbei, die 36 Teams werden zum dritten Mal in einer einzigen Tabelle geführt. Unumstritten ist der Modus weiterhin nicht, Kritiker wenden Unübersichtlichkeit und mangelnde Vergleichbarkeit ein. Jeder Mannschaft werden in einem elektronischen Verfahren acht verschiedene Gegner zugelost. Aus jedem von vier Neunertöpfen erhält jeder Teilnehmer je zwei Gegner und für Heim- wie Auswärtsspiele.
Gibt es im Losverfahren Einschränkungen?
Zwei entscheidende: Zum einen können Mannschaften aus dem gleichen Land nicht in der Ligaphase aufeinandertreffen – erst mit Beginn der K.-o.-Runden kann beispielsweise Bayern München auf Borussia Dortmund spielen. Zudem darf jede Mannschaft höchstens auf zwei Vereine treffen, die aus demselben Land stammen.
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Wie geht es am Ende der Champions-League-Ligaphase weiter?
Die besten acht Mannschaften qualifizieren sich direkt fürs Achtelfinale. Die Teams auf den Plätzen 9 bis 24 spielen Playoff-Duelle um die anderen acht Achtelfinalplätze. Die Mannschaften ab Platz 25 sind ausgeschieden. Ab dem Achtelfinale wird bis zum Endspiel im K.o.-System gespielt - mit Ausnahme des Finals in Hin- und Rückspiel.
Welche deutschen Vereine sind in der Champions League dabei?
Erneut vier. Bayern München nimmt nach dem bitteren Halbfinal-Aus gegen den späteren Champion Paris Saint-Germain einen erneuten Anlauf Richtung Titel Nummer sieben. Borussia Dortmund rutschte im Vergleich zum Vorjahr hinab in Lostopf zwei, RB Leipzig wird aus Topf drei gezogen, in Topf vier befindet sich der VfB Stuttgart.
Und die anderen Klubs?
Die englische Premier League ist diesmal mit „nur“ fünf statt wie im Vorjahr sechs Klubs dabei. Aston Villa gewann zwar wie zuvor Tottenham Hotspur die Premier League, lag aber dabei auch in der Liga unter den besten fünf - anders als die Spurs damals. Ebenfalls ein Quintett schickt Spaniens La Liga ins Rennen, Italien ist wie Deutschland mit vier Teams am Start.
Welcher Klub ist neu in der Champions League dabei?
Vor dem Abschluss der Qualifikationsspiele nur ein italienischer Klub: Como 07 spielte - abgesehen vom halboffiziellen Mitropacup 1980/81 - noch nie im Europapokal und darf nun gleich in der Königsklasse ran. In Innenverteidiger Marc Oliver Kempf und Rechtsaußen Nicolas Kühn laufen zwei Deutsche für die aufstrebenden Lombarden um Trainer Cesc Fabregas auf.
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Welche deutschen Trainer sind mit ausländischen Klubs vertreten?
Hansi Flick mit dem FC Barcelona und Dino Toppmöller mit Frankreichs Vizemeister RC Lens, der erstmals seit 1998/99 wieder in der Champions League starten darf.
Wer ist der Favorit auf den Champions-League-Titel?
Seit Einführung der Champions League zur Saison 1992/93 schaffte nur Real Madrid (2016 bis 2018) den „Threepeat“. Nun könnte PSG den dritten Titel in Serie holen, Frankreichs Meister hat nichts an Qualität verloren. Barcelona, seit 2015 ohne Königsklassen-Triumph, und Rekordchampion Real Madrid gehören stets zum Favoritenkreis, ebenso Englands Topteams FC Arsenal, Manchester City und FC Liverpool. sid







