Jürgen Klopp wehrt sich nach dem enttäuschenden deutschen WM-Aus gegen eine Bundestrainer-Debatte um seine Person. „Ich verstehe, dass mein Name genannt wird. Aber es ist nicht der richtige Moment, um darüber zu sprechen, vor allem nicht mit mir. Es gibt dazu nichts zu sagen“, sagte die Trainer-Ikone bei MagentaTV.
Nach WM-Aus von Deutschland: Debatte um Nagelsmann-Zukunft läuft
Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte direkt nach dem Spiel betont, er stehe weiter zur Verfügung. Die Entscheidung liegt nach dem Scheitern im Sechszehntelfinale gegen Paraguay nun beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der Vertrag von Nagelsmann läuft noch bis 2028. Trotzdem ist nun eine Diskussion um die Zukunft des 38-Jährigen und die ideale Besetzung des Nationaltrainer-Postens im Gange. Für viele Fans ist Klopp der Wunschkandidat, mit dem despektierlichen „Noch“-Spruch zu Beginn des Turniers („noch“ im Nachgang zu der Aussage, dass Julian Nagelsmann ja die Mannschaft aufstelle) hatte der 59-Jährige allerdings auch einen eklatanten Aussetzer, der seine Eignung infrage stellt.
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Julian Nagelsmann zeigte sich nach dem verlorenen Elfmeter-Krimi realistisch: „Das ist am Ende zu wenig“, sagte der Bundestrainer über den deutschen Brechstangen-Fußball gemixt mit Betulichkeit: „Wir hatten die Kontrolle, aber der Punch hat gefehlt.“ Seine Enttäuschung sei „extrem hoch“ und das Aus „ein einschneidendes Erlebnis“. Zu seiner Zukunft als Chef der DFB-Auswahl erklärte Nagelsmann: „Ich möchte es weitermachen. Wenn man das beim DFB möchte, stehe ich zur Verfügung. Wenn man das nicht möchte, muss man mir das sagen. Ich möchte das weitermachen.“
DFB-Sportdirektor Rudi Völler gibt Bundestrainer Nagelsmann Rückendeckung
Von DFB-Sportdirektor Rudi Völler bekam er am Tag der WM-Blamage Rückendeckung: „Ich bin überzeugt, dass er wahrscheinlich der Richtige ist, um weiterzumachen“, sagte der Weltmeister von 1990 über Nagelsmann. „Aber ich bin nicht der DFB alleine. Ich habe das nicht alleine zu entscheiden.“
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Und deswegen ist man wieder schnell bei dem Namen Jürgen Klopp: Dieser ist aktuell Head of Global Soccer bei Red Bull. „Ich habe einen Job, den ich sehr gern mache. Es ist kein Tag, wo ich über die Personalie Jürgen Klopp nachdenke“, sagte der 59-Jährige. Laut dem Ex-Trainer des FC Liverpool und von Borussia Dortmund sollten nun beim DFB Dinge angesprochen werden, die die Zukunft kreieren. „Dafür ist diese Situation vielleicht genau die richtige“, sagte Klopp.






