Wenn die Funken sprühen und das Publikum eskaliert, dann ist es wieder so weit: Das Internationale Stadionfest (Istaf) steht an. In seiner Indoor-Variante ist es das weltweit größte Hallen-Meeting der Leichtathletik. Mehr als 11.000 Tickets sind bereits verkauft. Zum 13. Mal wird das Istaf Indoor in der Uber-Arena in Berlin ausgerichtet.

Donnerstag
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„Die besten Deutschen gegen die Besten der Welt haben wir wirklich überall am Start“, sagte Martin Seeber am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Einen Tag vor dem Event am Freitag zeigte sich der Meeting-Direktor des Istaf überzeugt: „Überragende Leistungen werden passieren.“
Auf dem Programm stehen acht Disziplinen: 60 Meter Sprint (Männer und Frauen), 60 Meter Hürden (Männer und Frauen), 60 Meter Para Sprint (Männer), Weitsprung (Frauen), Stabhochsprung (Männer) und Kugelstoßen (Frauen).
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Dabei sind Athleten aus aller Welt. Und auch deutsche Olympiasieger werden ihr Können zeigen. Zu ihnen zählen Malaika Mihambo (Weitsprung, Gold in Tokio 2020) und Yemisi Ogunleye (Kugelstoßen, Gold in Paris 2024).

Über die 60 Meter Sprint tritt Jeremiah Azu aus Großbritannien an, der erstmals für das Istaf in die Hauptstadt reist. Der 24-jährige Waliser ist amtierender Welt- und Europameister über diese Distanz. „Ich freue mich definitiv darauf“, sagte Azu. Sein persönliches Erfolgsgeheimnis verriet der Sprinter bereits vorab.
Er versuche, immer Spaß zu haben und es nicht zu ernst zu nehmen, wenn er an die Startlinie gehe. Nicht etwa, weil er wenig trainieren würde – ganz im Gegenteil. In den Wettkämpfen habe er die Möglichkeit zu zeigen, wofür er jeden Tag arbeite. Und das genießt er.
Ich freue mich definitiv darauf.
Jeremiah Azu, Walisischer Leichtathlet
Aus deutscher Sicht ist im Sprint Owen Ansah (Hamburger SV) hervorzuheben. Der hiesige 100-Meter-Rekordhalter holte sich bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund vor wenigen Tagen erstmals den Titel über die 60 Meter und stellte dabei mit 6,55 Sekunden seine persönliche Bestzeit ein.
„Die große Konkurrenz wird mich pushen“
Ein hochkarätiges Feld versammelt sich auch über die 60 Meter Hürden der Damen. Mit von der Partie sind die 100-Meter-Hürden-Weltmeisterin Ditaji Kambundji (Schweiz), die zweifache Europameisterin Nadine Visser (Niederlande) und die polnische Rekordhalterin Pia Skrzyszowska.

Kambundji erwartet ein „spannendes Rennen“, wie sie mit einem strahlenden Lächeln verriet. Die 23-jährige Schweizerin hat hohe Ziele und plant, direkt ihre Saisonbestleistung zu laufen. „Die große Konkurrenz wird mich pushen – deswegen bin ich positiv eingestellt“, erklärte sie zuversichtlich.
Duell der Giganten im Kugelstoßen
Im Kugelstoßen der Frauen darf ein Duell auf Weltklasseniveau erwartet werden: Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye (MTG Mannheim) tritt gegen die amtierende Weltmeisterin Jessica Schilder (Niederlande) an. Die Niederländerin führt mit 20,49 Metern die Weltjahresbestenliste an, während Ogunleye kürzlich ihre persönliche Bestleistung von 20,37 Metern erzielte.
Neben den sportlichen Höhepunkten dürfen sich die Besucher auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm freuen. Das Istaf kombiniert Weltklasse-Leichtathletik mit Laser- und Flammenshows.
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Einlass in die Arena ist am Freitag ab 16 Uhr, die Sieger des Abends werden gegen 22:20 Uhr geehrt. Das ZDF zeigt das Event knapp vier Stunden live.







