Coronavirus-Aktion

LSB Berlin bietet Fitness für zu Hause per Videostream

In Zeiten geschlossener Turnhallen, Fitnessstudios und Schwimmbäder hat sich der Landessportbund Berlin etwas einfallen lassen.

Das Wohnzimmer wird derzeit häufig zum Gym umfunktioniert.

Das Wohnzimmer wird derzeit häufig zum Gym umfunktioniert.

Foto: Christin Klose / dpa-tmn

Berlin. Um trotz der Einschränkungen in der Coronakrise Fitness-Aktivitäten zu ermöglichen, startet der Landessportbund Berlin (LSB) gemeinsam mit Partnern ein Video-Sportprogramm.

„In Partnerschaft mit dem rbb werden von Montag an zweimal täglich Bewegungsangebote live aus dem Wohnzimmer des LSB Berlin gestreamt“, teilte der Verband am Sonntag mit.

Die Kampagne „move at home“ („zuhause bewegen“) soll gleichermaßen Bewegung und Solidarität fördern. Das Bewegungsangebot startet täglich um 9.30 und 14 Uhr auf der Internetseite des rbb.

„Der organisierte Sport steht zusammen und zeigt, dass auch in Zeiten der Coronakrise der Alltag mit Sport gestaltet und bereichert werden kann“, sagte LSB-Präsident Thomas Härtel.

Vier Berliner Vereine involviert

Neben dem rbb beteiligen sich an der Kampagne aktuell auch das Netzwerk „Urbaner Sport Berlin“ und vier Berliner Vereine (TSV Wittenau, TSV Spandau, Pro Sport 24 und SC Siemensstadt), die gleichzeitig die Trainerinnen und Trainer stellen.

„Ich finde es großartig, dass „move at home“ Übungsleiterinnen und Übungsleiter unterstützt, die derzeit häufig ohne Einkünfte dastehen und gleichzeitig die sportbegeisterten Menschen animiert, denen in ihren Wohnungen die sprichwörtliche Decke auf den Kopf fällt“, so Härtel weiter.

Zuvor hatte bereits Basketball-Bundesligist Alba Berlin ein Video-Fitnessprogramm gestartet, das sich vor allem an Kinder und Jugendliche richtet.