BR Volleys

Pujol lernt unter Moculescu noch einmal neu

Der Zuspieler bekommt vom neuen Trainer der BR Volleys viel Aufmerksamkeit. Gegen die Bergischen Volleys soll das fruchten.

Zuspiel Pierre Pujol (l.) setzt Georg Klein in Szene

Zuspiel Pierre Pujol (l.) setzt Georg Klein in Szene

Foto: nph / Kurth / picture alliance / nordphoto

Berlin.  Seitdem die BR Volleys vor einer Woche Stelian Moculescu als Cheftrainer verpflichteten, muss Zuspieler Pierre Pujol viele Informationen verarbeiten. In jedem Spiel zitiert Moculescu ihn zwischen den Ballwechseln zu sich, in den Auszeiten spricht er teilweise ausschließlich mit dem Franzosen. „Er ist der Spielgestalter, daher braucht er die meiste Anleitung von mir“, erklärt Moculescu.

Die Zuspiel-Schule des 67 Jahre alten Rumänen ist bekannt, unter anderem kamen bereits die Nationalspieler Lukas Kampa und Simon Tischer in den Genuss dieser Ausbildung. „Eine Sache, die er immer wieder predigt, ist, die Hände weit oben zu haben“, erzählt Pujol und ergänzt: „Es ist extrem interessant für mich, mit ihm zu arbeiten.“ Der Name Moculescu war dem 33-Jährigen natürlich ein Begriff. „Stelian ist nicht nur in Deutschland berühmt, sondern überall “, sagt Pujol Vor zehn Jahren, als Pujol bei Sisley Treviso unter Vertrag stand, wäre es schon fast zu einer Zusammenarbeit gekommen. Moculescu hatte damals ein Angebot des italienischen Erstligisten. „Er ist dann aber beim VfB Friedrichshafen geblieben“, erklärt Pujol.

Noch viel Verbesserungsbedarf

Nun ist Stelian Moculescu in Berlin und will auch im Aufbauspiel einiges ändern. Experimente sind aber für die Partie an diesem Mittwoch gegen die Bergischen Volleys nicht zu erwarten (19.30 Uhr, Schmelinghalle). Die Gäste aus Solingen sind zwar mit null Punkten Schlusslicht der Liga, allerdings haben sie den BR Volleys Anfang Januar auch schon mal einen Satz abgenommen.

„Ich merke, dass wir besser werden“, sagt Pujol. Bis zum Showdown um das Ticket für das Weiterkommen in der Champions League in einer Woche gegen Jastrzebski Wegiel, sei aber noch viel zu tun. „Wir müssen uns in allen Bereichen noch verbessern“, sagt Pujol. Was er genau zu tun hat, wird Moculescu ihm noch verraten, darauf kann er sich verlassen.