Boxen

Tyson Fury: „Wladimir Klitschko und sein Team sind Betrüger“

Nach dem WM-Kampf erhebt Fury schwere Vorwürfe gegen Klitschko. Es geht um Drogen und Doping. Immerhin hat er Pläne für den Rückkampf.

Tyson Fury präsentiert sich mit einem neuen Weltmeister-T-Shirt bei einer Pressekonferenz im englischen Bolton

Tyson Fury präsentiert sich mit einem neuen Weltmeister-T-Shirt bei einer Pressekonferenz im englischen Bolton

Foto: Chris Brunskill / Getty Images

Bolton.  – Der Trainer des neuen Schwergewichts-Weltmeisters und Klitschko-Bezwingers Tyson Fury hat Mai kommenden Jahres als Termin für einen möglichen Rückkampf ins Spiel gebracht. Der 2,06 Meter große Brite soll sich nach Angaben von Peter Fury im Londoner Wembley-Stadion dem Ex-Titelträger stellen.

„Mitte Januar werden wir Bescheid wissen“, sagte sein Onkel und Coach. „Wir werden uns beim Gegner melden. Aber schon drei Tage nach dem Kampf darüber zu sprechen, ist absurd“, reagierte Klitschko-Manager Bernd Bönte am Dienstag auf die Offerte aus dem Fury-Lager.

Klitschko-Manager: „Fury redet so viel Schmarrn“

Nach seiner Rückkehr nach Bolton machte Tyson Fury dem Lager des Ex-Weltmeisters schwere Vorwürfe. „Aus sicherer Quelle hatte ich Informationen, im Umkleideraum kein Wasser anzurühren, weil es mit Drogen versetzt sein könnte“, erklärte Fury.

Deshalb sei er fast dehydriert, weil er Angst vor einem positiven Dopingtest gehabt habe. Fury nannte Klitschko und sein Betreuerteam „Betrüger“. „Der redet so viel Schmarrn, darauf will ich eigentlich gar nicht eingehen. Das Wasser hat die Esprit-Arena zur Verfügung gestellt. Ich glaube, der kann besser boxen als denken“, sagte Bönte dazu.