Champions

Wählen Sie die Berliner Sportler des Jahres 2012

Zum 34. Mal entscheidet Berlin über die besten Athleten, Teams und Funktionäre. Die Wahl dürfte schwer fallen bei so vielen Siegern.

Foto: Frank Hoermann/SVEN SIMON / picture alliance / Sven Simon

So viele Olympiasieger, Welt- und Europameister, so viele Teams auf höchstem europäischem Niveau wie in Berlin gibt es in keiner anderen deutschen Stadt. Und deshalb gibt es bei der Berliner Sportlerwahl auch nicht die Kandidatin oder den Kandidaten, die sich ganz sicher sein können, bei der traditionellen Präsentation der „Champions 2012“ am 8. Dezember im Estrel Convention Center als Sieger auf der Bühne zu stehen. Es ist die 34. Auflage dieser Wahl seit 1979, die Berliner Morgenpost ist wie Lotto Berlin, die Spielbank Berlin, Berlin Recycling, AOK und Erkner-Automobile Partner der diesjährigen Sportlerwahl.

Natürlich, Titelverteidiger Robert Harting ist zu einem der Gesichter der Sportmetropole geworden. Der blonde Hüne krönte mit Olympiagold in London schon seine Laufbahn, obwohl er erst 28 Jahre alt ist und damit seine besten Zeiten als Diskuswerfer eigentlich noch vor sich hat. Zu seiner großen Popularität trägt sicher auch bei, dass er nie ein Blatt vor den Mund nimmt und gerade mit Funktionären gern mal hart ins Gericht geht. Dass er als mündiger Athlet seine Bekanntheit dazu nutzt, für die Interessen besonders der sogenannten Randsportler einzutreten.

Hierzu zählen Hockeyspieler und Ruderer, und aus diesen Disziplinen ist ihm starke Konkurrenz erwachsen. Denn im Deutschland-Achter gewannen Andreas Kuffner und Martin Sauer ebenso Gold wie Martin Häner vom Berliner Hockey-Club mit der deutschen Nationalmannschaft im Finale gegen die Niederlande. Immer Kandidaten für eine vordere Platzierung sind außerdem die Boxweltmeister Marco Huck und Arthur Abraham.

Insgesamt neun Medaillen brachten Berliner Sportler aus London mit – olympische Medaillen. Noch erfolgreicher waren die Teilnehmer an den Paralympics; hier waren es sogar 13. Die blinde Berliner Schwimmerin Daniela Schulte gewann als einzige Gold (400 Meter Freistil) und Silber (200 Meter Lagen). Sie zählt nun auch zu den Favoritinnen bei der Sportlerwahl, könnte Vorjahressiegerin Sabine Lisicki den Rang ablaufen. Und als erste behinderte Sportlerin nach Marianne Buggenhagen (1996) ganz oben stehen. Eine andere, die ebenso lange auf der Kandidatenliste steht wie Buggenhagen, ist Natascha Keller. Der bekanntesten und erfolgreichsten Berliner Hockeyspielerin wurde in London als deutsche Fahnenträgerin eine besondere Ehre zuteil.

Die knappste Entscheidung gab es 2011 bei den Mannschaften. Bei über 22.000 abgegebenen Stimmen lagen die siegreichen Füchse fast gleichauf mit Hertha BSC und dem EHC Eisbären. Letztere haben mittlerweile ihre sechste Deutsche Meisterschaft gewonnen, das könnte ihnen noch mehr Sympathien gebracht haben. Ganz besonders in den Fokus gerückt sind aber die BR Volleys, die nach ihrem Umzug in die Schmeling-Halle dort erstmals Meister wurden und in der Zuschauergunst zu Europas Topteams zählen – wie die Eisbären und Alba Berlin. Berlin begeistert sich für Spitzensport – egal, in welcher Disziplin. Auch fußballverrückt sind sie wie überall in Deutschland nach wie vor, halten Hertha und Union auch in der Zweiten Liga die Treue.

Abstimmen und gewinnen

Wer nun aber die Besten, Erfolgreichsten, Beliebtesten sind, das entscheiden immer noch zu einem guten Teil Sie, liebe Leser. Sie können dabei unsere Kandidatenlisten zu Rate ziehen, aber selbstverständlich auch jeden anderen Berliner Sportler/Verein/Funktionär wählen.

Hier können Sie abstimmen.

Sie können aber auch eine Postkarte schicken an die Adresse Berliner Morgenpost, Sportredaktion, Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin und darauf Ihre Favoriten nennen. Sie haben dafür Zeit bis zum 25. November 2012.

In diesem Jahr gibt es bei der Wahl etwas Neues. Neben der bekannten Publikumswahl entscheidet erstmals eine Expertenjury aus den jeweiligen Sportchefs der Medienpartner mit, am Ende fließen die Ergebnisse aus Publikumswahl und Expertenjury zu jeweils 50 Prozent ins Ergebnis ein.

Preise gewinnen können die Journalisten allerdings nicht – die sind für die Leser reserviert. Der Hauptpreis ist eine VIP-Reise für zwei Personen zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2013 in Moskau, einschließlich eines Treffens mit Doppel-Weltmeister Robert Harting. Die Reise stiftet Azimut Hotels. Als zweiter Preis winken zwei Tickets für das DFB-Pokalfinale am 1. Juni 2013 inklusive Zutritt zum „Champions Club“. Der Drittplatzierte erhält eine Digitalkamera von Samsung. Für die Gala wird noch ein Restkontingent von Tickets angeboten.

Nähere Informationen dazu gibt es online unter www.champions-berlin.de oder telefonisch unter: Tel. 030-301118611.

Stimmen Sie ab: