Durch einen Doppelpack von Stürmer Hugo Almeida durfte Werder Bremen bereits zur Halbzeit der Partie gegen den FC St. Pauli auf einen ersten Schritt aus der seit Wochen schwelenden Krise hoffen. Nach 450 torlosen Pflichtspiel-Minuten sorgte ein Blitztreffer des Portugiesen bereits nach 52 Sekunden für die Führung der Gastgeber. Das zweite Tor des Angreifers in der 20. Minute belohnte die Bremer für eine von Beginn an bedingungslos offensiv geführte erste Spielhälfte.

Die Gäste aus Hamburg, die bis zur Pause ebenfalls gute Tormöglichkeiten hatten, waren dagegen im Abschluss zunächst etwas unglücklich. Jeweils im direkten Gegenzug zu den Bremer Treffern landete der Ball nach starken Angriffen der Kiezkicker an der Querlatte: in der 2. Minute durch einen Kopfball von Gerald Asamoh und in der 21. Minute durch einen von Werder-Keeper Tim Wiese abgelenkten Schuss von Fin Bartels.

Nach der turbulenten Anfangsphase nahmen die Platzherren ein wenig das Tempo aus dem Spiel und beschränkten sich größtenteils auf Konter gegen die nach dem Rückstand noch offeneren St.-Pauli-Reihen. Auch dem Aufsteiger viel in dieser Phase im Angriff nicht mehr viel ein, sodass ein ins Toraus abgefälschter Freistoß von Matthias Lehmann (37.) die einzige weitere Torchance blieb.

sid/fb