Tätlichkeit

DFB stellt Verfahren gegen Wolfsburger Diego ein

Wegen seines Tritts in die Achillessehne des Frankfurters Patrick Ochs muss Wolfsburgs Regisseur Diego keine nachträgliche Strafe mehr befürchten.

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Der VfL Wolfsburg kann im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga auf seinen Spielmacher Diego bauen. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat das Ermittlungsverfahren gegen Diego wegen des Verdachts eines krass sportwidrigen Verfahrens eingestellt. Das teilte der DFB am Mittwoch mit.

„Ich bin natürlich froh darüber, dass das Verfahren eingestellt wurde. Nun kann ich mich hundertprozentig auf den VfL und den Kampf um den Klassenerhalt konzentrieren“, sagte Diego. Im Spiel gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Sonntag (1:1) hatte Diego seinem Gegenspieler Patrick Ochs einen Tritt in die Achillessehne versetzt.

Der Kontrollausschuss stellte nun fest, dass Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) „eine in sportgerichtlichen Verfahren nicht mehr angreifbare Tatsachenentscheidung getroffen hat.“ Aus einer Fernsehaufzeichnung würde sich ergeben, dass Kinhöfer Diego und Ochs zum Zeitpunkt des Tatgeschehens in seinem Sichtfeld hatte. Ochs hatte nach dem Spiel geschimpft: „Diego ist eine kleine Drecksau. Er tritt mir in die Ferse.“