++++ Champions-League-Sieger FC Barcelona ist in den Transfer-Poker um den spanischen EM-Torschützenkönig David Villa vom FC Valencia eingestiegen. „Die Verhandlungen über eine Verpflichtung von David Villa sind eröffnet“, sagte Barcelonas Vizepräsident Rafael Yuste in einem lokalen Rundfunksender. Angaben der Sportzeitung "El Mundo Deportivo" zufolge sollen die Katalanen Villas hochverschuldetem Klub eine Ablöse von 35 Millionen Euro bieten. Bis zuletzt hatte noch Villas Wechsel zu Barcelonas Erzrivalen Real Madrid als sicher gegolten. Obwohl Villa betonte, er wolle „nur nach Madrid“, sollen die Königlichen die Gespräche mit Valencia, das angesichts von Schulden in Höhe von 547 Millionen Euro praktisch zum Verkauf von Villa gezwungen ist, abgebrochen haben. Angeblich hatte Valencia seine Ablöseforderung auf 50 Millionen Euro erhöht, nachdem Real bereits 42 Millionen Euro geboten hatte. Spanischen Medienberichten zufolge hat sich Real nun an seinen Lokalrivalen Atletico gewandt, um dort den Stürmer Diego Forlan für 36 Millionen Euro loszueisen. Aus England und Italien verlautet, dass Real auch an Zlatan Ibrahimovic von Inter Mailand interessiert sei. ++++
++++ Der SC Freiburg hat den bis zum 30. Juni 2010 laufenden Vertrag mit Mittelfeldspieler Ali Günes aufgelöst . „Wir haben diese Lösung einvernehmlich getroffen, sie ist der beste Weg für beide Seiten. Der Verein weiß die Verdienste von Ali Günes zu würdigen und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft“, sagte Sportdirektor Dirk Dufner. Über einen Wechsel zu einem anderen Klub wurde zunächst nichts bekannt. ++++
++++ Spaniens Europameister-Coach Luis Aragones will künftig wieder als Trainer einer Nationalmannschaft arbeiten. Das sagte der 70-Jährige nach seiner Trennung von Fenerbahce Istanbul dem spanischen TV-Sender "Telecinco". „Ich hoffe, dass ich noch einmal eine Nationalmannschaft außerhalb Spaniens betreuen kann. Das wäre das Beste für mich und gemessen an meinem Alter auch das Interessanteste“, meine Aragones. Aragones streitet derzeit mit Istanbul noch über seine Abfindung. Mit den Türken war der Coach, der Spanien im Vorjahr bei der EM in Österreich und der Schweiz zum Titel (1:0 im Finale gegen Deutschland) geführt hatte, in der ausklingenden Saison auf Platz vier hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Als sein Nachfolger am Bosporus steht Christoph Daum nach seinem plötzlichen Abschied vom 1. FC Köln bereit. ++++
++++ Nationalstürmerin Inka Grings ist in einer Umfrage des DFB zur Spielerin der Saison gewählt worden. Die Torjägerin von Uefa-Cup-Sieger FCR Duisburg erhielt von den zehn Trainerinnen und Trainern der Bundesliga insgesamt sieben Stimmen, drei Stimmen entfielen auf ihre Teamkollegin Linda Bresonik. Neben Grings, mit der Maximalzahl von zwölf Stimmen, und Bresonik wurden drei weitere Duisburgerinnen zudem in die Mannschaft der Saison gewählt: Annike Krahn, Sonja Fuß und Fatmira Bajramaj. Zudem wurden Torhüterin Nadine Angerer und Kerstin Garefrekes (beide 1. FFC Frankfurt), Katharina Baunach, Melanie Behringer (beide Bayern München), Marisa Brunner (SC Freiburg), Kim Kulig (Hamburger SV) und Anja Mittag vom deutschen Meister Turbine Potsdam ins Team der Saison berufen. ++++
++++ Der künftige Zweitligist SC Paderborn hat für die neue Saison Torhüter Daniel Masuch von Kickers Emden aus der 3. Liga und Abwehrspieler Philipp Heithölter vom Zweitliga-Klub Rot Weiss Ahlen verpflichtet. Das gab der Aufsteiger am Montag bekannt. „Mit diesen beiden Spielern erhöhen wir unsere ohnehin hohe Qualität in der Abwehr und den Konkurrenzkampf innerhalb unseres Kaders“, sagte Paderborns Cheftrainer Andre Schubert. Die beiden Neu-Paderborner erhalten jeweils einen Zweijahresvertrag. ++++
++++ Zweitligist FSV Frankfurt rüstet weiter auf: Die Hessen verpflichteten am Montag den ghambischen Nationalspieler Pai Saikou Kujabi vom österreichischen Erstligisten SV Ried sowie Keeper Florian Stahl von Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden. Beide Spieler unterschrieben in Frankfurt einen Vertrag bis 2010 plus Option . Zuvor hatte der FSV bereits Mittelfeldspieler Nicolas Ledgerwood vom Ligakonkurrenten 1860 München ablösefrei an den Main geholt. Zudem wurde die neue Geschäftsführung der nun ausgegliederten Fußball GmbH präsentiert. Erster Geschäftsführer ist der bisherige Manager Bernd Reisig. Unter Reisig sind in der Geschäftsführung noch Clemens Krüger (Lizenzierung und Finanzen), Jens-Uwe Münker (Organisation und Recht) und der neu verpflichtete Uwe Stöver (Profis, U23, Leistungszentrum) tätig. ++++
++++ Innenverteidiger Martin Stoll von Bundesliga-Absteiger Karlsruher SC wechselt zum FC Aarau . Stoll, dessen Vertrag beim KSC am 30. Juni ausläuft, wird einen Dreijahresvertrag bei den Schweizern unterschreiben. ++++
++++ Drittligist VfB Stuttgart II hat Sebastian Wolf vom Ligarivalen Wacker Burghausen verpflichtet . Der 24 Jahre alte Abwehrspieler unterschrieb bei den Schwaben einen Zweijahresvertrag. Wolfs Vertrag bei Wacker läuft am 30. Juni aus. Er bestritt in der vergangenen Saison 21 Drittliga-Spiele. ++++
++++ Drittligist Erzgebirge Aue hat sich von Felix Dojahn getrennt . Der Abwehrspieler, der vor der Saison von Hansa Rostock II gekommen war, wird den Klub nach gemeinsamer Einigung sofort verlassen. Dagegen kehrt mit Fatih Yigitusagi zurück zum FC Erzgebirge. Der 25-jährige Stürmer war zuletzt an Hannover 96 ausgeliehen gewesen und bestritt in der Bundesliga-Mannschaft zwei Spiele. Yigitusagi hat bei den Auern noch einen Vertrag bis 2010. ++++
++++ Ein Fußballer des nigerianischen Vereins Bayelsa United ist ein paar Stunden nach dem ersten Meisterschaftsgewinn erschossen worden. Tador sei Medienberichten vom Montag zufolge von Autodieben in den Kopf geschossen worden, als er am Sonntag auf dem Heimweg nach dem 2:2 gegen Warri Wolves war. Dies bestätigte Bayelsas Mediendirektor Ebi Avi der britischen "BBC". Bayelsa liegt im Niger Delta, wo eine hohe Kriminalitätsrate herrscht und militante Gruppen Ölanlagen attackieren und Ölarbeiter entführen. ++++
++++ Australien konzentriert sich bei seinen Bemühungen um die Ausrichtung einer WM auf die Kandidatur für 2018 und sieht die parallele Bewerbung um die Endrunde 2022 lediglich als Joker. „Unser Ziel ist zunächst ausschließlich 2018. Wir haben gute Chancen und wollen sie auch zielstrebig nutzen. Nur falls wir ausrutschen sollten, soll 2022 uns eine weitere Chance bieten“, sagte Australiens Verbandschef Frank Lowy nach dem Startschuss zur Bewerbunsgkampagne durch Premierminister Kevin Rudd. Die Entscheidung über Vergabe der WM-Endrunden 2018 und 2022 trifft die Fifa im Dezember 2010. Vier Jahre nach dem nächsten WM-Turnier 2010 in Südafrika ist Brasilien Ausrichter. Vorgabe der Fifa ist, dass von 2014 bis 2022 nicht zwei WM-Endrunden nacheinander auf einem Kontinent stattfinden. Australien hat für 2018 acht Konkurrenten. England , Indonesien , Japan , Mexiko , Russland , die USA und jeweils als Doppel Belgien und die Niederlande sowie Portugal und Spanien streben ebenfalls die Gastgeber-Rolle für 2018 an. Alle neun Bewerber haben auch Kandidaturen für 2022 eingereicht. Für dasselbe Jahr haben zudem Katar und Südkorea ihre Hüte in den Ring geworfen. ++++
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