Rekord-Pokalsieger Bayern München gegen Werder Bremen lautet der absolute Top-Hit der 2. Hauptrunde im DFB-Pokal. Die Neuauflage des Finales vom 15. Mai, das die Mannschaft von Trainer Louis van Gaal mit 4:0 gewann, zog die OK-Chefin der Frauen-WM 2011, Steffi Jones, als Glücksfee bei der Auslosung am Samstagabend im Abo-Sender "Sky".

„Es ist schade für den deutschen Fußball, dass das Endspiel der letzten Saison jetzt schon in der zweiten Runde stattfindet, aber so ist das im Pokal. Als wir in 2009 den Pokal gewonnen haben wir alle Spiele auswärts gespielt und damals auch alles bei schweren Gegnern. Warum soll uns das jetzt nicht wieder gelingen?“, erklärte Werder- Geschäftsführer Klaus Allofs auf der Interseite seines Vereins. „Das ist natürlich der schwerste Gegner, der uns zugelost werden konnte, aber auch in München wollen wir unsere Pokaltradition fortsetzen und auch gegen die Bayern kann man gewinnen“, sagte Werder-Kapitän Torsten Frings.

In der Runde der letzten 32 Teams, die am 26. und 27. Oktober ausgetragen wird, kommt es darüber hinaus zu zwei weiteren Bundesliga-Duellen: Borussia Mönchengladbach empfängt im Westderby Bayer Leverkusen, und Eintracht Frankfurt den Hamburger SV. „Das wird ein heißes Spiel. Aber je früher man einen starken Gegner bekommt, desto besser ist es im Pokal“, sagte HSV-Nationalspieler Marcell Janssen.

Drei der vier im Wettbewerb verbliebenen Amateurklubs freuen sich auf lukrative Heimspiele gegen Bundesligisten. Fünftligist SC Victoria Hamburg erwartet Ex-Meister VfL Wolfsburg („Chance 20 Prozent“, meinte Traine Bert Ehm, keck), die SV Elversberg den 1. FC Nürnberg und der Chemnitzer FC den VfB Stuttgart.

sid/dpa/jr