In dieser Woche beginnt mit dem Großen Preis von Spanien die Europa-Tour in der Formel 1 und damit ist auch der Laufsteg eröffnet für Frauen und Freundinnen der Fahrer – die optischen Lichtblicke in der Boxengasse.
Beim Heimspiel ihres Mannes Fernando Alonso wird zum Beispiel Raquel del Rosario sicher nicht fehlen: brünett, klein, super-zierlich, aber mit einer Rockstimme vom Allerfeinsten gesegnet. Mit ihrer Band „El Sueno de Morfeo“ hat sie in Spanien Platin für ihr letztes Album bekommen und durfte letztes Jahr die Titelmusik zur spanischen Version des Disney-Films „Arielle, die Meerjungfrau“ singen.
Der in den vergangenen Wochen wieder schwer gebeutelte Weltmeister Lewis Hamilton wird sicher auch alles daran setzen, seine Nicole nach Barcelona zu locken. Nicole heißt mit Nachnamen Scherzinger und ist die Frontfrau der extrem erfolgreichen „Pussycat Dolls“. Und sie scheint auf jüngere Kerle zu stehen: zwischen Hamilton und ihr liegen immerhin sechs Jahre Differenz. Beim Saisonfinale vergangenes Jahr in Brasilien ist sie während der letzten Runden, in denen es um alles oder nichts ging, ein paar Mal völlig aufgelöst an mir vorbei getigert, in einem violetten Nichts und permanent die Daumen drückend. Ein starker Auftritt.
Bleiben wir in der Weltmeister-Riege der aktuellen Fahrer: Kimi Räikkönens Jenni, ehemals Miss Skandinavia, geht als klassische Traumfrau durch: groß schlank, wandelbar, sexy. Über die Eheleute Räikkönen wird im Fahrerlager viel getuschelt. Viele wundern sich, dass Jenni schon so lange nicht mehr vor Ort war, finnische Zeitungen spekulieren immer Mal wieder über eine Trennung des Paares. Ansonsten bleibt sich Kimi Räikkönen auch in dieser Angelegenheit treu und lässt uns nicht in seine Seele blicken.
Etwas offenherziger geht Jenson Button mit seiner neuen Liebe um, dem japanischen Unterwäsche-Model Jessica Michibata. Nicht nur, dass sie bei den ersten Rennen der Saison in Australien und Malaysia immer in seinem Windschatten zu finden war, sie scheint ihn auch nach seinem Sieg in Melbourne auf ihre ganz eigene Art belohnt zu haben. Die Boulevard-Kollegen sprachen von „Blitz-Sex“ in der Box – nun gut.
Der Brite ist empfindlich darauf bedacht, dass niemand seiner Jessica zu nahe kommt, in Melbourne legte er sich deswegen sogar mit Richard Branson an, dem Chef des Unterhaltungskonzerns Virgin – seines Hauptsponsors. Branson soll Jensons Jessica heftig angeflirtet haben, Button reagierte schwer verstimmt. Inzwischen sind die Fronten geklärt, Jessica immer noch schön, Jenson erfolgreich, und Richard zahlt weiter.
Unsere deutschen Formel-1-Asse lassen es bei den Frauen ein bisschen ruhiger angehen. Nick Heidfeld heiratet demnächst seine Langzeitfreundin Patricia, die Mutter seiner Kinder Juni und Joda. Nico Rosberg ist seiner Freundin Vivian schon eine gefühlte Ewigkeit treu verbunden und hält sie weitgehend fern vom Renngeschehen. Genauso übrigens handhabt das Sebastian Vettel mit seiner Hanna, die in Baden-Württemberg Textildesign studiert. Auf die Frage, warum er sie nicht öfter mal mitbringt, beliebt er, die immer gleiche Frage zurück zu stellen: „Nehmen Sie Ihre Freundin mit zur Arbeit?“ Fehlt noch Timo Glock: Der Toyota-Pilot hat seine bezaubernde Isabell, eine Studentin der Fitness-Ökonomie, wenigstens ab und zu dabei.
Insgesamt sind unsere deutschen Fahrer mit Blick auf ihre Beziehungen wohl die Bravsten im ganzen Paddock. Und davon kann man halten, was man will.
Peter Lauterbach (32) reist seit zehn Jahren mit der Formel 1 um die Welt und ist Reporter beim Pay-TV-Sender Premiere. Er betrachtet jeden Montag die Formel 1 bei Morgenpost Online.




