Vor eineinhalb Wochen wurde Horst Skoff in Hamburg auf einem Hinterhof an der Straße Hammer Steindamm bewusstlos aufgefunden und starb nur wenige Stunden später an Herzversagen im Allgemeinen Krankenhaus St. Georg. Ein Bericht der "Hamburger Morgenpost" enthüllt jetzt die bizarre Vorgeschichte des Todes des 39-jährigen ehemaligen Tennisprofis aus Österreich, der in seiner Karriere vier Turniere gewann und 1989 gegen den Schweden Mats Wilander das längste Spiel in der Davis-Cup-Geschichte bestritt..

Kurz vor seinem Tod soll Skoff eine Domina namens Roberta besucht haben. Die 39-Jährige ist seit 1993 im Geschäft und lässt sich ihre Dienste mit mindestens 500 Euro bezahlen. Sie sagte dem Blatt: "Ich beherrsche alle Facetten des Sado-Maso-Sex, aber bei diesem Gast bekam ich eine Gänsehaut. Seine Wünsche waren sehr extrem." Skoff hatte seinen Besuch bei ihr zuvor telefonisch angemeldet. "Da hörte sich alles noch ganz harmlos an, er sprach von normalen Fesselungen. Doch dann wollte er immer extreme Sex-Spielchen. Er bekam einen Katheter gelegt und wir machten Nadel- und Eisenklammerspiele."

Roberta konnte Skoffs Wünsche nicht verantworten

Aber danach wurden seine Forderungen auch der erfahrenen Roberta zu extrem: "Als seine Wünsche immer widerwärtiger wurden, habe ich abgebrochen. Ich möchte nicht sagen, was er verlangte. Doch ich wollte diese Praktiken nicht verantworten."

Damit war das Thema für die Hamburger Domina eigentlich erledigt. Von Skoffs Tod erfuhr sie erst am nächsten Morgen von einer Kollegin. Für die Polizei ist der Fall Skoff aufgeklärt. Sie schließt Fremdverschulden aus und hat die Ermittlungsakte geschlossen.

Video: Eine Domina packt aus

jr