Alba Berlin hat das Aus in den BBL-Playoffs abgewendet. Der Hauptrundenzweite bezwang Rasta Vechta im vierten Viertelfinalspiel mit 85:79 und glich die Best-of-five-Serie damit auf 2:2 aus. Am Mittwoch (18.30 Uhr/Dyn) hat Alba vor eigenem Publikum die Chance, den Einzug ins Halbfinale zu sichern und ein zweites Viertelfinalaus in Serie zu verhindern.

Alba Berlin: Martin Hermannsson übernimmt Verantwortung

Die Partie begann, wie das letzte Duell am Freitag endete: mit viel Tempo und Schwung der Gastgeber. Die gingen so schnell 6:2 in Führung. Aber dann wachte Alba auf, verteidigte besser, gab Vechta kaum noch gute Würfe und traf selbst deutlich besser als zuletzt. Ende des ersten Viertels wurde die Führung schon zweistellig (28:18). Vechta-Trainer Christian Held reagierte mit einer Auszeit – und die half.

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Denn nun gingen die Niedersachsen bei ihrer Defensivarbeit deutlich aggressiver zu Werke und pressten über das ganze Feld. Die Berliner bekamen so mehr und mehr Probleme und die Wurfquote ging herunter. Ende des zweiten Abschnittes ging Vechta sogar kurz wieder in Führung aus (44:41). Die Partie war nun wieder offen. 

Das blieb auch nach dem Seitenwechsel so. Ende des dritten Viertels hatte Alba wieder das Momentum auf seiner Seite, ging drei Minuten vor Ende wieder mit 76:65 in Führung. Doch in der Schlussphase fielen bei Vechta wieder die Dreier. Eine Minute vor dem Ende glichen sie so wieder aus (79:79). Doch Alba hatte noch eine Antwort und holte sich den so wichtigen Sieg.

Basketball-Bundesliga: Würzburg und Bonn kämpfen um Halbfinaleinzug

Im früheren Spiel am Sonntag vergaben die Telekom Baskets Bonn ihren ersten Matchball zum Halbfinaleinzug. Bei den Fitness First Würzburg Baskets verlor das Team von Headcoach Marko Stankovic deutlich mit 70:82 (31:36) und musste somit das 2:2 in der Serie hinnehmen. Am Mittwoch (18.30 Uhr/Dyn) kommt es in Bonn nun zum Showdown. Der Gewinner trifft im Halbfinale ab dem 30. Mai auf keinen Geringeren als Titelverteidiger FC Bayern.

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Vor 2854 Fans gelang es Gastgeber Würzburg, die bittere Erfahrung aus Spiel drei abzustreifen und die von Headcoach Sasa Filipovski geforderte „mentale Stärke“ zu zeigen. Anders als beim 76:80 vom Freitag gab Würzburg diesmal auch nach der Pause die Führung nicht aus der Hand. Guard Davion Mintz hatte mit 14 Punkten daran maßgeblichen Anteil. 16 Punkte von Bonns Joel Aminu waren nicht genug.

sid/dpa