Bereits im Frühjahr war Mithat Demirel in Israel, um einige Spieler zu beobachten. Jetzt weilte der Sportdirektor von Alba Berlin bei der Summerleague in Las Vegas, um mit einem dieser Basketballprofis alles klar zu machen. „Es sieht gut aus“, sagte Demirel der Berliner Morgenpost mit Blick auf Flügelspieler Ivan Aska.

In den kommenden Tagen, so hofft man beim Berliner Bundesligisten, soll der Vertrag mit dem 2,02 Meter großen Kraftpaket unterschrieben werden. Aska wäre nach dem Serben Dragan Milosavljevic, bisher Kapitän bei Partizan Belgrad, der zweite Zugang bei Berlin für die kommende Saison.

Der 25-jährige Aska spielt im Moment den Trainern und Managern der NBA in Las Vegas im Trikot der Minnesota Timbervolves vor. Immer wieder in den vergangenen Jahren hat der US-Amerikaner, der auch Pässe der Virgin Islands und Puerto Ricos besitzt, versucht, den Sprung in die beste Liga der Welt zu schaffen. Bisher vergeblich.

Demirel beobachtete ihn bereits in Israel

In der vergangenen Spielzeit stand der Power Forward beim israelischen Erstligisten Maccabi Ashdod unter Vertrag, gecoacht von Israels Trainerlegende Zvi Sherf. Aska kam dabei pro Spiel im Schnitt auf 16,5 Punkte (siebtbester Werfer der Liga) und 7,8 Rebounds (Sechstbester).

Nach seinen Jahren am College wechselte er nach Europa, einem Engagement bei den Leuven Bears (Belgien) folgte ein Jahr in Griechenland (Ikaros Kallitheas). Danach spielte er für ein Jahr in Puerto Rico (Cangrejeros de Santurce), bevor er für die Saison 2014/15 nach Israel wechselte.

Jetzt also wohl Alba, nachdem zuletzt ein anderer Name als Zugang bei Alba gehandelt worden war: Jordan Taylor – bisher auch in Israel tätig.