Basketball

Auch ohne Radosevic will Alba neue Siegesserie starten

Am Sonnabend muss sich im Bundesligaspiel in Hagen zeigen, wie gut das Berliner Basketballteam die erste Niederlage nach 17 Siegen hintereinander verkraftet hat.

Foto: Soeren Stache / dpa

Die Frage war nicht ernst gemeint – und Sasa Obradovic nahm’s mit einem Grinsen. Ob das Basketballteam von Alba Berlin denn nun in der Krise sei, nachdem die Mannschaft am vergangenen Dienstag in Straßburg verloren hatte und die Siegesserie nach 17 Erfolgen im 18. Spiel gerissen war. „Keiner ist in Panik“, sagte der Berliner Trainer. Doch ernsthaft: Es wird interessant zu sehen sein, wie das Team die Niederlage verkraftet hat und wie es sich am Sonnabend (20 Uhr, Sport1) im Bundesligaspiel bei Phoenix Hagen präsentiert.

„Die Niederlage in Straßburg erinnert uns daran, dass wir mit dieser neuen Mannschaft immer noch am Anfang stehen“, sagte Obradovic. Und er verwies darauf, dass Hagen in eigener Halle „ein ganz anderes Team“ sei als auswärts. In der Hinrunde hatte Alba an Silvester 2013 in der O2 World mit 107:79 gewonnen und dabei einen Bundesligarekord aufgestellt: 40 Punkte, erzielt in einem Viertel, hatte es bis dahin noch nie gegeben. Aber gerade in ihrer „Enervie Arena“, wo Alba seit 2010 nicht mehr gewonnen hat, ist der Mannschaft von Trainer Ingo Freyer, dem ehemaligen Alba-Profi, sehr viel zuzutrauen. Die Aufgabe gegen die Hagener (Platz zwölf) wird für die drittplatzierten Berliner noch schwerer, da Alba auf den am Fuß verletzten Leon Radosevic verzichten muss.