Basketball

Alba Berlin gewinnt gegen Aufsteiger Vechta mit 88:73

Die Basketballer von Alba Berlin haben sich mit einem Kantersieg in die achttägige Feiertagspause verabschiedet. Aufsteiger Rasta Vechta musste sich mit 73:88 geschlagen geben.

Foto: Tilo Wiedensohler / Alba/camera4

Mithat Demirel war zufrieden. „Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute dagegengehalten, das war sehr wichtig“, meinte der Sportdirektor von Alba Berlin nach dem 88:73 (52:36)-Erfolg der Berliner beim SC Rasta Vechta.

Alba hatte am Sonnabend in der niedersächsischen Provinz einen Blitzstart hingelegt: Es wurde hochprozentig getroffen, gleich die ersten drei Distanzwürfe saßen. 15:3 hieß es nach vier Minuten.

Doch Alba baute etwas ab, Vechta kam langsam ins Spiel. Albas Trainer Sasa Obradovic kassierte gegen Ende des ersten Viertels ein Technisches Foul, er hatte sich über die vielen Freiwürfe beklagt, die den Gastgebern zugesprochen wurden. Nach elf Minuten hieß es nur noch 26:25.

Für die Berliner schien das allerdings ein Signal zu sein. Angeführt von Reggie Redding (18 Punkte), Vojdan Stojanovski (16) und Alex King (15) wurden die ersten 20 Minuten mit 52:36 abgeschlossen.

Nach dem Wechsel kam Alba gegen den Aufsteiger erneut gleich gut ins Spiel, baute den Vorsprung auf 21 Zähler Differenz (60:39/21.) aus. Nach 30 Minuten hieß es zwar nur noch 73:61.

Aber wirklich beirren ließen sich die Berliner in diesem intensiven Spiel nicht mehr. Nach einem Ellenbogenschlag auf den Hinterkopf zog sich Akeem Vargas eine Platzwunde am Hinterkopf zu, er wurde genäht – und spielte weiter.

Die knapp 150 mitgereisten Alba-Fans feierten den achten Saisonsieg in der Liga.