Basketball

Gegen TBB Trier will Alba zumindest den fünften Platz sichern

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Foto: Daniel Loeb / dpa

Beim Spiel am Mittwoch gibt es ein Wiedersehen mit Alba-Ikone Henrik Rödl und dem ehemaligen Spieler Andreas Seiferth. Berliner Basketballteam will die Partie zum Feinschliff in Hinblick auf das Play-off nutzen.

Groß ist die Enttäuschung bei Alba Berlin, dass der Basketball-Bundesligist Platz vier nach der Punkterunde nicht mehr erreichen kann. Die Tatsache, dass man nun bereits im Play-off-Viertelfinale keinen Heimvorteil besitzt, macht die Sache in der entscheidenden Saisonphase nicht gerade leichter. Vor allem, wenn man bedenkt, dass das Berliner Team von den vergangenen elf Auswärtsspielen gerade einmal eines gewonnen hat. Noch nicht einmal Rang fünf ist sicher, ein Sieg aus den beiden letzten Spielen, jeweils daheim gegen TBB Trier am Mittwoch und am Sonnabend gegen BBC Bayreuth (beide 20 Uhr, O2 World), ist dafür nötig.

„Den wollen wir gleich gegen Trier holen“, sagt Albas Trainer Sasa Obradovic. Die kommenden zwei Partien will Obradovic für den Feinschliff fürs Play-off nutzen: „Bisher agieren wir in unseren Spielen noch viel zu wechselhaft. Diese mentalen Aussetzer müssen wir abstellen.“

Trier kann in Berlin ohne Druck spielen

Trier kann locker aufspielen. Die Mannschaft von Alba-Ikone Henrik Rödl hat sich am vergangenen Sonnabend durch ein 78:70 in Frankfurt den Klassenverbleib gesichert. Nachdem Trier lange um einen Play-off-Platz mitgespielt hatte, war Rödls Team doch noch in die Bredouille gekommen.

Besonders beeindruckt den Alba-Coach die aggressive und variable Verteidigung der Trierer. „Gegen ihre gut organisierte Defense zu spielen, ist eine perfekte Übung für das Play-off. Da sieht man auf jeden Fall die Handschrift von Henrik Rödl.“ Der ehemalige Alba-Spieler und -Trainer hat in den vergangenen Jahren eine gute Mischung aus jungen deutschen und erfahrenen amerikanischen Spielern zusammengestellt.

Andreas Seiferth hat sich sehr gesteigert

Ein Wiedersehen gibt es auch mit dem ehemaligen Albaspieler Andreas Seiferth. Der 23-jährige Center hat in Trier eine starke Saison gespielte, er erzielte im Schnitt 9,6 Punkte und schnappte sich 4,9 Rebounds. Gegenüber dem Vorjahr hat er seine Statistiken verdoppelt. Obradovic hält ihn für „einen sehr interessanten Spieler“.

( seb )