Das Sportliche bereitet Sorgen: Luka Pavicevic bangt noch immer darum, ob ihm am Sonnabend in Vitoria im Eurocup-Halbfinale gegen Bilbao sein Topscorer Julius Jenkins zur Verfügung steht. Nach seiner Gehirnerschütterung kann der US-Amerikaner immer noch nicht richtig trainieren. „Wir warten auf ein Zeichen der Ärzte, dass er wieder voll belasten kann“, sagte Pavicevic.
Auch die Rückenprobleme von Derrick Byars, der Jenkins bislang zumeist bravourös vertrat, rauben ihm den Schlaf. Die guten Nachrichten, die am Dienstag eintrafen, konnten Albas Coach, der mit seinem Team am Wochenende Geschichte schreiben will und der mit der unmittelbaren Vorbereitung aufs Halbfinale gegen Bilbao begann, nur wenig trösten.
So wurde Julius Jenkins von den 18 Cheftrainern der Bundesliga (BBL) und ausgewählten Journalisten zum dritten Mal in Folge zum besten Offensiv-Spieler gewählt. Immanuel McElroy, der gerade erst für das „All-Eurocup-First-Team“ nominiert und damit als einer der besten fünf Spieler des Eurocups ausgezeichnet wurde, ist auch in dieser Saison, wie schon in den drei Spielzeiten zuvor, bester Verteidiger der Liga.
Die dritte und erwartet gute Nachricht kam vom Lizenzierungs-Ausschuss der Liga: Alba erhielt wie Oldenburg, Bonn, Braunschweig, Quakenbrück, der Mitteldeutsche BC, Ludwigsburg und Frankfurt die Lizenz für die kommende Saison ohne Auflagen. Die anderen müssen nachbessern. Die höchsten Hürden, auch in der kommenden Saison in der BBL dabei zu sein, müssen die Giants aus Düsseldorf überwinden. „Einige Sponsoren warten noch ab. Wir hoffen, aber die Situation ist sehr schwierig“, erklärte Giants-Geschäftsführer Claudio Di Padova.
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