Der Alltag hat die Basketball-Spieler von Alba Berlin wieder. Nach dem geschichtsträchtigen Sieg Dienstag bei Joventut Badalona reisten sie am Freitag nach Hagen, wo sie am Sonnabend (20 Uhr) bei Phoenix, dem Tabellenletzten der Bundesliga (BBL) antreten.
Während der Aufsteiger, der von Ex-Alba-Guard Ingo Freyer trainiert wird, seinem Spiel des Jahres entgegenfiebert, plagen Albas Coach Luka Pavicevic nach der Augenverletzung seines Spielmachers Rashad Wright andere Sorgen. Gerade erst hatte er die Rotation seines Teams darauf abgestellt, das Fehlen Jurica Golemacs nach dessen Handbruch zu kompensieren, jetzt tut sich für Pavicevic die nächste Baustelle auf. Wright dirigierte sein Team in der BBL bislang im Schnitt 26,1 Minuten pro Spiel. Heute und wohl noch zwei weitere Wochen muss es ohne ihn gehen. Mit dem einzig noch verbliebenen Pointguard Steffen Hamann, der diese Saison 17,1 Minuten pro Spiel zum Zuge kam.
"Steffen ist natürlich in allererster Linie gefordert, die Lücke, die Rashad hinterlässt, zu schließen", sagt Pavicevic. "Aber auch Immanuel McElroy und auch hier und da Julius Jenkins werden auf der so wichtigen Position aushelfen."
Albas Trainer macht das Überwinden dieser nächsten Hürde ungern und nur auf Nachfrage an Personen fest. "Bei allen Umstellungen muss das gesamte Team noch einmal eine Extra-Portion Willen und Aufwand aufbringen."
Wobei das Spiel heute in Hagen wie eine lösbare Aufgabe aussieht. Die Gastgeber sind seit neun Spielen ohne Sieg. Im Hinspiel deklassierte Alba Mitte November Phoenix in der O2 World 90:64.
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