Jetzt hat die Basketball-Bundesliga (BBL) zurückgeschlagen – und Marco Baldi muss blechen: Wegen seiner gegenüber der Morgenpost Online geäußerten Kritik an Schiedsrichtern wurde der Geschäftsführer des Bundesligisten Alba Berlin mit einer Geldstrafe in Höhe von 2600 Euro belegt. In einer Stellungnahme sieht es BBL-Geschäftsführer Jan Pommer als „nicht nachvollziehbar“ an, dass Baldi „zu der Überzeugung gelangen kann, Alba Berlin würde nachweisbar objektiv benachteiligt“.
Anhand von Punkt 3.14. des BBL-Strafenkatalogs wurden Baldis kritische Äußerungen als „Verstoß gegen die Sportdisziplin“ geahndet. Auszugsweise heißt es im Unterpunkt 3.14.1: „Beleidigung von Schiedsrichtern, Kommissaren, Kampfgericht, Beko BBL-/DBB-Beauftragten durch a) Spieler, Trainer, Co-Trainer oder b) Mannschaftsbegleiter, Mitglieder des Vorstandes/der Geschäftsführung eines Bundesligisten können mit einer Geldstrafe von 500 bis 3000 Euro bestraft werden.“
Ob Baldi, der für eine Stellungsnahme nicht zu erreichen war, oder der Verein in Berufung gehen, ist noch nicht klar: „Wir müssen uns das erst einmal in Ruhe anschauen und dann werden wir entscheiden“, sagte Albas Medienchef Justus Strauven.
Mehr beschäftigt man sich zurzeit mit der Vorbereitung auf das Final Four im Eurocup in Vitoria (17./18. April). Alle Plätze für die vom Klub organisierte Fanreise waren binnen weniger Tage vergeben. Insgesamt dürften etwa 400 Alba-Fans ihr Team begleiten.
seb


