Vier Jahre lang bildeten sie das Innenverteidiger-Duo bei Union Berlin. Seit Donnerstag ist klar: Mit dem letzten Saisonspiel des Berliner Fußball-Bundesligisten gegen den FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr, Sky) ist die Zeit von Danilho Doekhi und von Diogo Leite (beide 27) in Köpenick beendet.

Wie wichtig das Duo für Union gewesen ist, zeigt die Statistik: Beide absolvierten bislang 135 Pflichtspieleinsätze für die Berliner. Doekhi erzielte dabei 16 Tore (plus drei Assists). Leite traf zweimal und steuerte vier Torvorlagen bei. Natürlich dürften sie auch gegen Augsburg wieder in der Startelf stehen.

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„Beide haben über all die Jahre gezeigt, dass sie ein extrem wichtiger Faktor waren für die Erfolge der Mannschaft“, sagte Unions Cheftrainerin Marie-Louise Eta. Auch die 34-Jährige wird letztmalig an der Seitenlinie der Profimänner stehen. In der kommenden Saison wird sie die Bundesliga-Frauen verantworten.

Eta lobt die Verdienste von Doekhi und Leite für Union Berlin

Sowohl Doekhi als auch Leite waren „hinten in der Kette sehr konstant in ihren Leistungen. Das hat sich jetzt auch wieder in den letzten Wochen gezeigt“, lobte Eta die Profis. „Auch im täglichen Training sind es Jungs, die vorangehen, und deswegen freuen wir uns darauf, dass sie uns am Samstag noch mal zur Verfügung stehen gegen Augsburg.“ 

Auch beim Gastspiel in Mainz (3:1), wo Eta ihren ersten Sieg als Cheftrainerin in der Deutschen Fußball Liga (DFL) feiern konnte, „haben beide auch in der Viererkette wieder ein sehr gutes Spiel gemacht. Sie haben sehr, sehr viel für den Verein geleistet“, erklärte Eta. Gegen Augsburg gehe es auch darum, „sie gut zu verabschieden mit einem guten Spiel. Und ich bin mir sicher, dass sie da auch noch mal alles investieren werden.“

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Beide zählten auch zu den Schlüsselspielern in der Europa League (2022/23) sowie auf dem Weg in die Champions League in der gleichen Saison. In dieser Spielzeit gaben sie dem Team entscheidenden Rückhalt, um den Klassenerhalt zu schaffen. Vor allem Doekhi erwies sich dabei als nahezu unverzichtbar. Seit dem 28. Januar 2024 verpasste der Niederländer keine Spielminute im Union-Trikot.

Auch Kral und Gspurning mit letztem Auftritt bei Union Berlin

Und es wird weitere Abschiede geben am Samstag vor dem Spiel gegen die Augsburger. Mit Alex Kral (27) verlässt ein Mittelfeldspieler die Köpenicker. Seit Sommer 2023 bei Union, kam der Kämpfer jedoch nie über den Status des Reservisten hinaus. Als Einwechselspieler gab er der Mannschaft dennoch oft wichtige Impulse in der Schlussphase eines Spiels.

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Außerdem verlässt Michael Gspurning Union Berlin. Vor zehn Jahren als Torwart geholt, wechselte der 45-Jährige im Dezember 2017 als Torwarttrainer in den Staff der Berliner. Gspurning hat sich bereits auf Instagram mit bewegenden Worten von den Fans und vom Klub verabschiedet. „Danke an jeden Einzelnen von euch Unionern. Danke an den Staff, den Verein und die Fans. Bleibt so wie ihr seid“, schrieb er.

Gspurning hatte entscheidenden Anteil daran, dass Frederik Rönnow sich nicht nur als Nummer eins bei Union etablieren, sondern seine Leistung auch erheblich steigern konnte. Mit Silvio Thieme geht zudem der Physiotherapeut der Köpenicker. Das Quintett wird am Samstag vor dem Spiel gegen Augsburg gegen 15.10 Uhr offiziell verabschiedet.