Die Lücke, die Union Berlin auf dem Trainerposten der männlichen U19 geschaffen hat, ist gefüllt. Jens Härtel wird ab der kommenden Spielzeit die A-Junioren des Berliner Fußball-Bundesligisten verantworten. Daniel Schulz, der das Team als Interimscoach seit Mitte April leitet, kehrt ins U21-Perspektivteam zurück.
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Härtel wird damit Nachfolger von Marie-Louise Eta als Cheftrainer des ältesten Nachwuchses an der Alten Försterei. Die 34-Jährige hatte die Junioren trainiert, bis sie Mitte April als Nachfolgerin des freigestellten Steffen Baumgart zu den Profi-Männern wechselte. Eta wird in der kommenden Saison die Profi-Frauen in der Bundesliga als Cheftrainerin verantworten.
Härtel war fünf Jahre Profi bei Union Berlin
Mit Härtel kehrt ein Trainer mit reichlich Union-Vergangenheit zurück. Insgesamt fünf Jahre (1993 bis 1996 sowie 1998 bis 2000) war der Abwehrspieler für Union aktiv. In 158 Pflichtspielen erzielte er 26 Tore für die Köpenicker. „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe bei Union und die Rückkehr zu einem Verein, mit dem mich sehr viel verbindet“, wird Härtel in einer Klubmitteilung zitiert.
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Als Trainer ist Härtel seit 2005 im Geschäft. Nach der Premierenstation Germania Schöneiche folgten Engagements bei Babelsberg 03 (Co-Trainer), dem Berliner AK, RB Leipzig (U19), 1. FC Magdeburg und Hansa Rostock. Magdeburg hatte er aus der Regionalliga in die Zweite Liga geführt. Auch mit Rostock gelang der Sprung in die Zweitklassigkeit.
Härtel war zuletzt Trainer in Aue
Weitere Trainerstationen waren Eintracht Braunschweig und Erzgebirge Aue. In Aue war Härtel am 31. Januar nach gut einem Jahr entlassen worden. „Mein Ziel ist es, die Spieler der U19 individuell und als Team weiterzuentwickeln, sie zu fordern, zu fördern und bestmöglich auf die nächsten Schritte im Leistungs- und Übergangsbereich vorzubereiten“, ließ Härtel wissen.
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Lutz Munack, Geschäftsführer Nachwuchs- und Amateurfußball bei Union Berlin, sagte zur Härtel-Verpflichtung: „Wir sind überzeugt, dass er unsere besten Spieler mit seiner Erfahrung fachlich wie menschlich weiterentwickeln kann und wichtige Impulse für den Übergang in den Profibereich setzen wird.“









