Mittelfeldspieler Andras Schäfer ist nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Werder Bremen (1:4) für zwei Spiele gesperrt. Auch Abwehrchef Leopold Querfeld wird Union Berlin am Sonntag (17.30 Uhr, DAZN) beim SC Freiburg wegen seiner fünften Gelben Karte fehlen. Doch für den Berliner Fußball-Bundesligisten könnte es noch schlimmer kommen.
Das Training war gut 45 Minuten alt, als es für einen Moment ruhig wurde auf dem Trainingsplatz. Eben noch hatten sich die Profis in einem Mix aus Handballspiel mit Kopfbällen ihre gute Laune ein wenig zurückgeholt, nun lag Frederick Rönnow am Boden. Der Torwart hielt sich die Hände vor Schmerz vor das Gesicht. Unions Nummer eins war während der Spielform bei der Landung umgeknickt.
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Nach kurzer Behandlung am Ort des Geschehens stand Rönnow auf, ging vorsichtig ein paar Schritte, musste jedoch nach wenigen Metern wieder stehenbleiben. Mit seinen Armen auf den Oberschenkeln abstützend, atmete der Torwart einmal durch, ehe er langsam humpelnd den Trainingsplatz verließ. Mannschaftsarzt Dr. Marvin Minkus begleitete ihn.
Rothe ist bei Union Berlin zurück im Training
Sollte Rönnow ausfallen, wäre dies für das Gastspiel im Breisgau ein herber Rückschlag. Der Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart würde der wichtige Rückhalt zwischen den Pfosten fehlen. Matheo Raab wäre der erste Ersatzkandidat für Rönnow. Raab kam bislang allerdings nur für 40 Minuten in der ersten DFB-Pokalrunde beim FC Gütersloh (5:0) zum Einsatz. Das war Mitte August vergangenen Jahres.
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Es gab auch eine erfreuliche Nachricht. Tom Rothe war nach wochenlanger Verletzungspause wieder im Mannschaftstraining. Angesichts des Ausfalls von Querfeld wird der Abwehrspieler auch dringend gebraucht. Während der Übungseinheit zeigte Rothe vollen Einsatz. Nach dem Training sah man ihn in einem intensiven Gespräch mit Coach Baumgart, der viel gestikulierte. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Verteidiger am Sonntag in Freiburg bereits sein Comeback gibt.








