Union Berlin bleibt auch im dritten Testspiel dieses Sommers ungeschlagen. Nach dem 4:0 bei Chemie Leipzig und dem 3:2 gegen Dynamo Kiew im Trainingslager in Längenfeld/Österreich gab es für die Mannschaft von Trainer Bo Svensson am Sonnabend ein 4:4 (3:3) gegen die Glasgow Rangers. Es war die erste Partie im Rahmen der Saisonvorbereitung, die in der Alten Försterei stattfand – vor 21.108 Zuschauern. Knapp 1700 Rangers-Fans waren nach Köpenick gekommen, der Heimbereich war mit rund 19.500 Zuschauern ausverkauft.
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„Ich bin erstmal zufrieden damit, dass alle ohne Verletzungen durchgekommen sind. Es war doch eine sehr intensive Woche, das hat man den Spielern teilweise angemerkt“, sagte Svensson. Seine Analyse des dritten Testspiels lautete: „In einigen Phasen des Spiels, vor allem mit dem Ball, haben wir viele gute Sachen gesehen, die wir thematisiert hatten. Auch gegen den Ball hatten wir einen mutigen Ansatz.“
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Mit den vier Gegentreffern konnte der Däne jedoch keineswegs zufrieden sein. Dennoch nahm Svensson dies zum derzeitigen Stand der Vorbereitung gelassen: „Wir haben jetzt die Erfahrung gemacht, wenn das Timing, das Gefühl für die Situation nicht stimmen, dann wird man auch bestraft.“
Union Berlin spielt jede Halbzeit mit komplett anderer Elf
Drei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel der Spielzeit 2024/25, dem Erstrundenspiel im DFB-Pokal beim Regionalligisten Greifswalder FC (17. August), nutzte Coach Svensson das Testspiel gegen den schottischen Rekordmeister in seiner ureigensten Bedeutung – und testete: Carl Klaus (vereinslos, zuletzt 1. FC Nürnberg) im Tor, Danilho Doekhi (statt Kevin Vogt) als zentraler Innenverteidiger, Mittelfeldspieler Janik Haberer (statt Kapitän Christopher Trimmel) als Rechtsverteidiger und Jordan Siebatcheu als Mittelstürmer, flankiert von Yorbe Vertessen (links) und Benedict Hollerbach (rechts).
Zur zweiten Halbzeit tauschte Svensson sein Team komplett aus. Yannick Stein stand jetzt im Tor, die Youngster Oluwaseun Ogbemudia (Innenverteidigung) und David Preu (Linksverteidiger) standen nun ebenso auf dem Platz wie die Zugänge Leopold Querfeld (Innenverteidigung) und Ivan Prtajin (Mittelstürmer).
Tag des offenen Tores in der Alten Försterei
So entwickelte sich die Partie gegen die Rangers, die bereits kommenden Sonnabend in die Scottish Premiership starten, ein Spiel der offenen Tore. Haberer zur Führung (5.), Cyriel Dessers glich aus (14.), und nach dem verwandelten Foulelfmeter von Siebatcheu (21.) drehte zunächst Tom Lawrence die Partie (32., 38.). Erneut Haberer markierte das 3:3 (41.).
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Nach der Pause war es Preu, vergangene Saison an den Oberligisten VfR Aalen ausgeliehen, der auf 4:3 für Union stellte (59.). Es war nicht die einzige Szene, in der der 19-Jährige mit Mut und Tempo begeisterte. Selbst Coach Svensson staunte nicht schlecht und applaudierte anerkennend an der Seitenlinie. Doch erneut schlug Glasgow zurück, Dessers traf zum 4:4 (69.).








