Gasometer
Schon von Weitem sieht man das stählerne Skelett des Gasometers. Ein riesiges rundes Baugerüst mit allerlei Verstrebungen. Wer auf 80 Meter Höhe spazieren gehen möchte, braucht starke Nerven, denn über eine schmale Stahltreppe geht es 456 Stufen nach oben, und dann folgt der Rundgang auf einem Gitterrost. Währenddessen erklärt ein Führer die Historie des Baus und weist auf Sehenswürdigkeiten wie Olympiastadion, Brandenburger Tor und Fernsehturm hin.
Gasometer, Torgauer Str. 18, Schöneberg, S-Bahnhof Südkreuz, es gibt mehrere Termine am Fr., Sa., So., Preis: 35,95 Euro, Tel: 018054470
Park Inn
Das „Park Inn“ gehört zu den höchsten Aussichtspunkten der Stadt. Die Panoramaterrasse befindet sich im 40. Stockwerk auf 150 Metern Höhe. Von hier scheint nicht nur der Fernsehturm zum Greifen nahe, sondern auch die Museumsinsel und sogar die Gedächtniskirche. Neben Liegenstühlen und Cocktails gibt es eine weitere Attraktion. Von der „Base Flying“-Plattform stürzen sich Adrenalinjunkies gesichert in die Tiefe.
Park Inn, Alexanderplatz 7, Mitte, S+U Alexanderplatz, Mo.–So. wetterabhängig, 15–22 Uhr, Sa. und So. ab 12 Uhr geöffnet, Eintritt: 3 Euro, Tel: 23890
Teufelsberg
Unter dem Trümmerberg schlummern 25 Millionen Kubikmeter Geröll aus dem zerbombten Berlin. 114 Meter ist der Teufelsberg hoch, der sich am nördlichen Rand des Grunewalds befindet. Er ist die höchste Erhebung der Stadt. Der Teufelsberg bietet nicht nur einen herrlichen Blick, sondern auch die ehemals wichtigste Radarstation der Welt. Den weißen Bau mit den fünf Radarkuppeln errichteten die Amerikaner im Kalten Krieg. Außerdem ist der Berg ein Freizeitmekka der Berliner, die ihn zum Radfahren, zum Drachensteigen und im Winter zum Rodeln nutzen.
Teufelsberg, Teufelsbergchaussee, S Olympiastadion, ganzjährlich rund um die Uhr zugänglich
Hotel de Rome
Man fühlt sich nah am Herzen der Stadt auf der Dachterrasse der Nobelherberge. 2006 eröffnete das Hotel am Bebelplatz, das historisches Ambiente mit modernem Design vereint. So auch auf der Dachterrasse. Wie in einer Oase der Ruhe sitzt der Gast in weißen Rattan-Möbeln unter Sonnenschirmen. Man trinkt Frappés – umringt von Dom, St.-Hedwigs-Kathedrale, Staatsoper und Humboldt-Universität, deren steinerne Dachfiguren zum Greifen nahe scheinen.
Hotel de Rome, Behrenstraße 37, Mitte, U1 Hausvogteiplatz, Mai–Oktober, täglich 11–22 Uhr, Tel: 4606090
Berliner Dom
Zu den Wahrzeichen der Stadt gehört auch der Dom. Der Bau im Stil des Neobarock besteht nicht nur aus Predigtkirche, kaiserlichem Treppenhaus und Hohenzollerngruft, sondern verfügt auch über einen luftigen Rundgang. 70 Meter ist die Kuppel hoch, in der über eine halbe Million Steinchen zu einem prachtvollen Mosaik verarbeitet sind. Sie lässt sich von außen umrunden. Von oben blickt man auf den Reichstag, die Straße Unter den Linden, die Siegessäule und natürlich den Fernsehturm.
Berliner Dom, Am Lustgraben 1, S Hackescher Markt, bis 1.9.: Mo.–Sa.. 9–20 Uhr, So. 12–20, Eintritt: 5 Euro, Tel:20269136
Cafeteria Skyline
Wer Latte Macchiato, Mittagessen oder Frühstück mit einem Ausblick krönen möchte, der sollte die Cafeteria der Technischen Universität aufsuchen. Sie befindet sich im 20. Stockwerk im Telefunkenhochhaus am Ernst-Reuter-Platz. Das 80 Meter hohe Gebäude steht unter Denkmalschutz und beherbergte früher die Firmenzentrale von Telefunken, daher trägt es immer noch den Namen. Inzwischen residieren hier die TU, die Telekom, Daimler und eben die Cafeteria „Skyline“ mit einem atemberaubenden Ausblick durch die Panoramascheiben.
Cafeteria Skyline, Telefunken Hochhaus, Ernst-Reuter-Platz 7, Mo.–Fr. 7.30–16.15 Uhr, (während der vorlesungsfreien Zeit bis 1.10.: 8.30–15 Uhr), Tel: 939397780
Hi Flyer
Er ist aus dem Stadtbild kaum mehr wegzudenken, denn der Heliumballon mit dem Logo der Zeitung Die Morgenpost Online schwebt tagtäglich über der Innenstadt. Der „Hi Flyer“ gehört zu den weltgrößten Heliumballons und steigt in der Wilhelmstraße auf. Die Passagiere sind nach 15 Minuten in 150 Meter Höhe. Sie haben das Gefühl zu fliegen, doch ein Stahlseil verbindet den Fesselballon mit dem Boden. Von oben blickt man in alle Richtungen auf Sehenswürdigkeiten wie Reichstag, Sony Center und Fernsehturm.
Hi Flyer, Zimmerstraße/Ecke Wilhelmstraße, U1 Mohrenstraße, April-Oktober: tägl. 10-22 Uhr, Preis: 19 Euro, Windhotline Tel: 226678811
Puro Sky Lounge
Am Kudamm gibt es eine ganz besondere Lounge. Das „Puro“ befindet sich im 20. Stockwerk des Europacenters. Durch die vollständig verglaste Außenwand genießt man einen 360-Grad-Blick über die Stadt von Fernsehturm bis Funkturm, während unter einem der Kurfürstendamm leuchtet. Das Ambiente ist sehr stylish mit schicken Loungebetten, Steinwänden, dunklem Parkettfußboden, und am Wochenende gibt es hier auch Partys.
Puro im Europacenter, Tauenzienstraße 11, Charlottenburg, U Wittenbergplatz, Di.–Sa. 21 Uhr, viele geschlossene Veranstaltungen, Tel:26367875
Glockenturm
Der Glockenturm wurde für die 11. Olympischen Spiele 1936 erbaut, doch zur Fußball-WM 2006 wurde der Turm modernisiert und mit einem gläsernen Aufzug ausgestattet. Mit einem Expressaufzug schafft man im Nu die 77 Meter nach oben. Von dort genießt man den Blick auf das Olympiagelände und natürlich auf Berlin. Die Sicht reicht bei gutem Wetter sogar bis Potsdam.
Glockenturm Charlottenburg, S Pichelsberg, Mo.–Fr. 9–18 Uhr, Ausstellung und Eintritt für den Turm: 3,50 Euro
Week End
Direkt am Alexanderplatz befindet sich der Hochhausclub, der nicht nur mit einem Dancefloor im 12. Stock mit Panoramablick auf den „Alex“ glänzt. Hier legen Stars der elektronischen Musikszene wie Simian Mobile Disco oder Richie Hawtin auf, doch das wahre Highlight ist die Dachterrasse. Vom zweiten Floor im 15. Stock führt die Treppe nach oben – und dort heißt es staunen, entspannen, Cocktails trinken und das Berlin-Panorama bis zum Sonnenaufgang genießen.
Hi WEEK END, Alexanderplatz 7, Mitte, S+U Alexanderplatz, geöffnet Do.–So. 23 Uhr, am besten checkt man im Internet oder per Telefon unter 24631676, ob geöffnet ist.













