Sicherheit

Angst vor dem A380? Dann rufen Sie einfach mal an!

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Nach der Notlandung eines A380 in Singapur können sich Flugreisende nun vor ihrem Abflug informieren, ob sie mit dem Airbus fliegen.

Nach dem Triebwerkschaden und der Notlandung eines A380 der australischen Fluglinie Qantas in Singapur am 4. November kommen bei manch einem Passagier mulmige Gefühle auf bei dem Gedanken, an Bord des Riesen-Airbus zu fliegen. Wer solche Bedenken hat, kann sich schon vor seinem Abflug informieren, ob er voraussichtlich mit einem Airbus A380 fliegt. "Pauschalurlauber haben die Möglichkeit, bei ihrem Reiseveranstalter oder Reisebüro nachzufragen, welches Flugzeug eingesetzt wird“, sagte Sibylle Zeuch vom Deutschen Reiseverband. "Bei Verspätungen und Umbuchungen sind aber kurzfristige Änderungen immer möglich.“

Die australische Fluggesellschaft Qantas lässt den A380 wegen Triebwerksschäden vorerst am Boden. Andere Airlines informieren auf ihren Websites darüber, auf welchen Strecken der Riesen-Airbus eingesetzt wird. Dazu gibt der Nutzer am besten im jeweiligen Suchfeld auf der Webseite "Airbus A380“ ein. Er erfährt dann zumindest, welche Ziele die Airline mit dem Flieger ansteuert und teilweise auch, zu welchen Zeiten die Maschine fliegt.

Neben Qantas haben die Lufthansa, Air France, Emirates und Singapore Airlines den A380 in ihrer Flotte. Lufthansa setzt den Airbus A380 auf drei Strecken ab Frankfurt ein: Der Flug LH710 startet täglich um 13.35 Uhr nach Tokio. Mittwochs um 17.20 Uhr fliegt eine Maschine mit der Flugnummer LH720 nach Peking. Und am Donnerstag und Sonntag bricht um 22.35 Uhr jeweils ein A380 mit der Nummer LH572 in Richtung Johannesburg auf. Auf diesen Strecken kommen einem Sprecher zufolge neben dem A380 noch andere Maschinen zum Einsatz.

Singapore Airlines hat elf Maschinen vom Typ A380 im Einsatz und fliegt mit ihnen Hongkong, London, Melbourne, Paris, Sydney, Tokio und Zürich an. Die Verbindungen nach Paris und Zürich werden einmal täglich ausschließlich mit einem A380 bedient, sagte Sprecher Peter Tomasch.

Emirates Airlines steuert mit 13 Maschinen von Dubai aus unter anderem London, Paris, Manchester, Sydney und Toronto an. Air France fliegt von Paris aus täglich einmal mit einem A380 nach New York, Tokio und Johannesburg. Qantas hat sechs A380-Maschinen in der Flotte – ihr Betrieb ist aber vorerst ausgesetzt.

( dpa/nic )