Die Stadt habe noch zwei Wochen Zeit, etwas gegen die Lärmbelästigung zu tun – dann würden die genervten Anwohner den Küstenort „blockieren“, drohte die Vereinigung „Halte Hélico“ („Halt Hubschrauber“) am vergangenen Donnerstag.
Die Behörden sollten dafür sorgen, dass das Lärmschutzgesetz eingehalten werde, wonach Hubschrauber nur zwischen zehn und zwölf Uhr vormittags sowie von 17 bis 20 Uhr abends starten und landen dürfen. Allein von Mittwoch vergangener Woche bis Montag hätten Anwohner 325 Überflüge gezählt, sagte der Verbandsvorsitzende Jean-Claude Molho.
Am schlimmsten sei es am Sonntag gewesen: Von sieben Uhr morgens bis abends um acht sei durchschnittlich alle sieben Minuten ein Hubschrauber über Saint-Tropez geflogen, erklärte der Verein. Unterpräfektin Françoise Souliman sagte, im Vergleich zum vergangenen Jahr sei es dank Kontrollen schon besser geworden.
Saint-Tropez hatte seinen Hubschrauberlandeplatz vor zehn Jahren geschlossen, auch unter dem Druck von Anwohnern. Seitdem landen die Helikopter der Reichen und Schönen auf behelfsmäßigen Landeplätzen, von denen es immer mehr gibt.
AFP/heg




