Das iPhone der ersten Generation wird in Deutschland in wenigen Tagen ausverkauft sein. Nach Informationen von WELT ONLINE kämpft der exklusive deutsche Apple-Partner T-Mobile mit Lieferengpässen und muss bereits Geräte aus Österreich für den deutschen Markt abziehen. „Wir werden einige Wochen lang überhaupt nicht liefern können“, sagte ein T-Mobile-Manager.
Apple beliefert die Mobilfunker nicht mehr mit der aktuellen iPhone-Version. Das Nachfolgemodell iPhone 3G wird in Deutschland erst ab 11. Juli verkauft. Allerdings erwarten Beobachter dem Bericht zufolge sowieso nur noch geringe Absatzzahlen.
Denn das neue iPhone mit dem schnellen Datenübertragungsstandard UMTS und Satellitennavigation ist leistungsfähiger und zugleich billiger als das aktuelle Modell.In Deutschland wird das neue iPhone nach Informationen von Morgenpost Online ab einem Euro verkauft. Dafür müssen Kunden dann den teuersten Tarif für 24 Monate dazunehmen. Insgesamt werden damit 2137 Euro für das iPhone 3G fällig.
An den monatlichen Tarifen und der Vertragsbindung ändert sich nichts. „Das neue iPhone wird zum Massenmarktschlager“, sagte der deutsche T-Mobile-Chef Philipp Humm. T-Mobile wird den Angaben zufolge den Verkauf des Apple-Handys nicht mehr nur auf die 800 Telekom-Shops beschränken. Künftig sollen auch Fachhändler das Gerät vertreiben dürfen.
Die genaue Zahl der neuen Verkaufsstellen wollte T-Mobile jedoch nicht nennen, sie werde aber „signifikant zunehmen“. Nutzer des aktuellen iPhones werden die Möglichkeit haben, gegen Aufpreis auf das neue iPhone 3G umzusteigen. Die genauen Bedingungen hierfür werden den Angaben zufolge derzeit erarbeitet. Damit will T-Mobile den Unmut der Altkunden bremsen, die für weniger Leistung mehr Geld bezahlt haben.




