Der Taschencomputer-Hersteller Palm ist im vierten Geschäftsquartal in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich belief sich das Minus auf 43,4 Millionen Dollar oder 40 Cent je Aktie, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte Palm noch einen Gewinn von 15,4 Millionen Dollar erwirtschaftet. Ohne Sonderposten lag der Verlust dieses Mal bei 22 Cent je Aktie. Der Umsatz ging auf 296 Millionen Dollar zurück von 401 Millionen vor Jahresfrist. Die durchschnittlichen Analystenerwartungen hatten bei 301 Millionen Dollar gelegen.


Palm-Finanzchef Andy Brown begründete die Zahlen mit schleppenden Geschäften bei den älteren Modellen wie etwa dem Taschencomputer Treo. Das neuere Centro-Phone verkaufe sich dagegen zwar gut, könne den Trend insgesamt aber nicht umkehren. Palm-Chef Ed Colligan zeigte sich trotz der Verluste von seinem Kurs überzeugt: „Wir werden die Kurve kriegen und zu Wachstum bei Umsatz und Margen zurückkehren“, bekräftigte er.

Der kanadische Rivale Research in Motion (RIM) hatte in dieser Woche einen deutlichen Anstieg bei Gewinn und Umsatz für das abgelaufene Quartal ausgewiesen. Das Unternehmen verwies auf eine wachsende Beliebtheit seiner BlackBerry-Taschencomputer.

Reuters/dpa