Am 11. Juli kommt das neue iPhone 3G in mehr als 1800 Läden. Neben den rund 800 Telekom-Shops wird das neue Apple-Handy dann erstmals auch bei mehr als 1000 weiteren Verkaufsstellen angeboten, berichtet T-Mobile.

Das neue Modell des Kult-Handys ist deutlich günstiger als sein Vorgänger, kann Daten dank UMTS-Technologie bis zu zweimal so schnell wie bisher übertragen und verfügt über einen eingebauten GPS-Empfänger.

Insgesamt werde das iPhone 3G an mehr als doppelt so vielen Verkaufsstellen angeboten wie sein Vorgänger, sagte der Geschäftsführer Vertrieb bei T-Mobile, Philipp Humm. Dazu gehörten auch ausgewählte Outlets der Fachhandelsketten Debitel, The Phonehouse und Gravis. Debitel kündigte an, das Telefon unter anderem über Media Markt, Saturn und ausgewählten Karstadt-Häuser zu vertreiben. Bei den Vertriebspartnern werde das Handy zu den gleichen Konditionen wie in den Telekom-Shops erhältlich sein.

Auch das neue iPhone wird in Deutschland nur in Verbindung mit einem Mobilfunkvertrag von T-Mobile verkauft. Es wird den Angaben zufolge zwischen 1 Euro und 249,95 Euro kosten, je nach Modell und dem gewählten Tarif. Die Preissenkung fällt damit deutlich aus: Bisher kostete das kleine iPhone mit 8 Gigabite Speicher zwischen 99 und 249 Euro, das Top-Modell wurde für einheitlich 499 Euro verkauft.


Das Kult-Handy von Apple unterscheidet sich von Geräten anderer Hersteller durch seine neuartigen Bedienungselemente. Das 3G ermöglicht den Zugang zum Internet im UMTS-Turbo-Standard HSDPA. Zudem unterstützt es weiter die Übertragungstechnik Edge und ermöglicht auch den Zugang über das drahtlose Wlan ins Internet.


Nach Angaben von T-Mobile ist eine knapp fünfstellige Zahl von iPhones in Deutschland bereits vorbestellt worden. Die Nachfrage sei so groß, dass T-Mobile die Annahme von Vorbestellungen habe einstellen müssen. Auf der Internet-Seite des Konzerns werden Interessenten auf mögliche verzögerte Lieferzeiten hingewiesen.

Das neue iPhone wird in Deutschland auch schon beim Online-Auktionshaus Ebay angeboten. Dabei handelt es sich um für den US-Markt bestimmte Modelle. So ein Gerät zu erstehen, kann vergleichsweise günstig sein: Denn die Vertragsbindung an den in Deutschland exklusiven Partner T-Mobile entfällt. Die Handys wurden vom Verkäufer in der Regel so konfiguriert, dass sie hierzulande mit der SIM-Karte eines beliebigen Providers genutzt werden können. Käufer könnte sich aber technische Probleme einhandeln. „Apple unterstützt keine gehackten iPhones“, sagte Unternehmenssprecher Georg Albrecht.

AP/dpa/oht