Immer mehr Arbeitnehmer rechnen damit, nicht bis zum Rentenalter arbeitsfähig zu bleiben. Das geht aus einer Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit hervor, die der „Berliner Zeitung“ vorliegt. Nach den Index-Ergebnissen für 2007 gehen nur 50 Prozent der Befragten davon aus, ihre Tätigkeit unter den aktuellen Arbeitsbedingungen bis zum Rentenalter ausüben zu können, 33 Prozent sagen dagegen „Nein, wahrscheinlich nicht“. 17 Prozent können keine Angaben machen.


In einer vergleichbaren Studie aus dem Jahr 2004 gaben noch 59 Prozent der Befragten an, bis zum Renteneintritt arbeiten zu können, 24 Prozent gingen nicht davon aus. Der Anteil derjenigen, die nicht glauben, in ihrer Tätigkeit bis zur Rente durchhalten zu können, ist damit im Vergleich der beiden Erhebungen von einem Viertel auf ein Drittel gestiegen.

In dem DGB-Index Gute Arbeit werden repräsentativ Selbsteinschätzungen von Arbeitnehmern zur Qualität ihrer Arbeit erfasst. Insbesondere bei den Gesundheitsberufen, den Metallerzeugern und -bearbeitern sowie den Bauberufen gehen deutlich weniger Beschäftigte davon aus, unter den gegebenen Bedingungen bis zum Renteneintritt arbeiten zu können.

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