Wer sich nicht gut fühlt, dem sieht man das häufig auch an: Der Körper krümmt sich, die Person macht sich klein und lässt den Kopf hängen. Die Psyche – beziehungsweise die Art und Weise, wie Menschen Emotionen, Gedanken und Stimmungen wahrnehmen – hat einen Effekt auf Körpersprache und -haltung. Aber klappt das auch umgekehrt? Können mit bestimmten Körperhaltungen die Emotionen beeinflusst werden?
Psychologinnen und Psychologen beschäftigen sich seit vielen Jahren mit den Wechselwirkungen zwischen psychischer Gesundheit und körperlicher Aktivität. So konnte bereits in vielen Studien belegt werden: Sport kann sogar bei Depressionen helfen. „Mittlerweile weiß man, dass es auch eine Verbindung zwischen Haltung und Stimmung gibt“, sagt Robert Körner, Psychologe von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Bamberg.
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